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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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I

44 Zeugniß für die göttl. Herrlichkeit u. Wahrheit,

und Gesetz in der Welt leben und seine so hohen und billigenLtstutg mit Wissen und Vorsatz verwerfen und übertreten.

Der II. Grundsatz.

GOtt kan uns, ohneSatisfaction von uns zuhaben,unmöglich gnädig werden: er kan uns weder dieSchulden der ersten und andern Art, noch dieStrafen schencken.

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i) Die erste Arr Schulden (OKcia Um- öc prMgn-Zg) das ist, sein heilig Ebenbild zu haben und ihm alleUn-terthänigkeit und Gehorsam mit Freuden zu leisten, kan eruns unmöglich entlassen. Denn GOtt kan sich selbst nichtleugnen; das ist, Nimmermehr kan ers mit Worten oderin der That verneinen, daß er GOtt sey; Er würde es aberin vieler masse thun, wenn er seine Creatur, die ihm nochdarzuan statt aller übrigen dienen sollte, vom Gehorsam undU „terthänigkeit lossprechen, und ihre Dependenz von ihmaufheben wollte. Er würde eben dadurch seine Ober,herrliche Macht und Hoheit über alles, auf gewisse Weiseherabsetzen; seineAbsichten und Bündnisse umstürtzen, Wahr-hcit und Recht aufheben; die Gottlosigkeit verstatten, undnoch dazu so gut als versprechen, sie sollte ungestraft bleiben.Vom Gehorsam kan GOtt selber seinen Menschen nicht di-spensiren noch auf einige Weise heraus nehmen, und ihmerlauben, ungestraft wider seinen oberherrlichen und göttli-chen Willen zu handeln: wo er nicht wider sein eigen un-veränderlich Wesen, wider ftine ewige Gerechtigkeit undHeiligkeit, wider sein höchstes Recht und Gewalt über dieCreatur, und wider die zärtliche aber heilige Liebe zu demMenschen handeln will- Das ist: GOtt muß schlechter,dings von den Menschen fordern, daß sie das Bild seinergöttlichen Herrlichkeit wieder an sich nehmen, sich retten las-sen, ihre Feindschaft und peinliches Mißtrauen gegen ihnfahren lassen, eine innige Freude und Lust zu ihm und seinen

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