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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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46 Zeugniß für die gLrll. Herrlichkeit u. Wahrheit,

?) Die Strafen solcher Bosheit kan er ihm auch Äniedt erlassen, sondern ist schlechterdings schuldig,völlige Garlsfacrion von ihm zu baden, es sey durch ^desselben ewige Bestrafung, oder durch die Genugthuung ei- ^neö Mannes, der solches zu leisten im Stande ist. Disistaus dem vorhergehenden zwar schon klar genug: Allein weilan völliger und überzeugender Einsicht dieser Sache so vielgelegen ist: so mercke man wohl auf, und überlege, ob nicht ^folgende Stücke den Menschen höchst strafbar vor Gott ma- ^ ^chen, und den heilig und wahrhaftigen Gott zu desselbenewigen Abstrafung und Abandonnirung unausbleiblich obli- "giren, so fern kein Erretter da wäre. g>

i) Alle Menschen haben von Natur nicht nur ei- chM'ne angcborne Rebellion und widerstnn gegen Gottin ihrem Hcrtzen: sondern wol gar einen rechten Capital- «»«Haß und Zorn gegen seine allerhöchste Majestät. Den hater nicht verschuldet. Mich. 6, z. Rom. 8, ?. Daß dem ge-wiß also sey, zeiget sich zum Exempel an der Bitterkeit der chk» iMenschen gegen Jesum und seine Lehre; an dem schreck!!- ükKrschen Grimm, damit die Welk noch immer die Geliebten m, r,und Erben Gottes verfolget; an dem unruhigen Unwillen, sH«mit welchem die Gottlosen Gottes täglich nachrufende Liebe »Mund Freundlichkeit wissen, sehen, hören und verachten; ander so heftigen und gewaltigen Begierde des Menschen, sei-nen Eigensinn und Willen zu haben und zu thun, und noch ^dazu sonst alles in der Welt, nur nicht den Willen Gottes > ^ ^rc. rc. Soll denn Gott dazu nichts sagen? Wenn der mei-sten Menschen ihre Bosheit so gar bis a» die Beleidigung ^seiner höchsten Majestät hinanreichet; und vor solche Lasterwird in aller Welt durch den Tod Satisfaction genommen;soll denn nur diese Majestät ungerochen bleiben ? Oder wird 'man vielleicht den unter dem Fluch und Gericht stehenden,mithin so bitteren und trotzigen Menschen zum Richter se-tzen,* daß er entscheide, wie viel Gott seinem Geschöpfe über- ^'

sehen, wie viel Schimpfs und Verachtung er so zu sageneinstecken, und wie viel er an ihm strafen könne? ^