Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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gegen einige dunkele Zweifel. 4z

Hsrtzens dazu, der ist verflucht. Devt. 27, 26. c. 28.g-mß.

/Z) Wir haben aber doch diese höchst-billige Schuldig-keit, Ihn allein über alle Dinge zu fürchten, zu lieben undihm zu vertrauen, seit dem Falle her, und jeder von Kind auf,nicht abgetragen; sondern noch dazu pflegen wir alle dieseUnterlassung unsrer allerhöchsten Pflicht leichtsinniger Weiseunter die geringsten Defecte zu rechnen, und überhaupt ausden allermeisten Sünden der Unterlassung gar wenig zu ma-chen : ohnerachtet ihrer bey denen meisten Menschen mehrvorkommen als der Sünden, die man wirklich begehet, undohnerachtet sie auch einem grossen Theile nach wichtigerals jene sind. Kraft dieser Schuld will das Gesetz im Ge-wissen den Menschen würgen, und spricht: das hast du nichtgethan; so viel Pflichten gegen GOtt und den Nächsten hastdu schon in deinem Hertzen, in deinen Worten und in allendeinen Handlungen, bey Tag und Nacht unterlassen: be-zahle es bis auf den letzten Heller; das unwandelbare Ge-setz Gottes will und muß aufs vollkommenste, vor alle dei-ne Tage und Stunden und vor dein gantzes Leben kurtz umund vollkommen erfüllet seyn :c.

7) Nicht allein aber diö, sondern wir stecken überdis indem grösten Kemn, das ist, wir müssen kraft der GesetzeGottes, von wegen seiner beleidigten Majestät, zu allen gesetz-ten Strafen gezogen werden, und sind solche auszustehenunvermeidlich obligiret.' Nicht nur der gemachten Schuldwegen, daß wir ->) den uns vertraueren Abglantz seinergöttlichen Herrlichkeit, ein so unschätzbares Kleinod verloh-nn, und seitdem noch dazu K) unzehliche Pflichten unterlas-sen, auch solche, die wir wohl hätten leisten können: sondernauch, daß wir c) statt jenes Ebenbildes GOttes das Bilddes Teufels in unsere Natur introduciret, mithin GottesMerck und Wohnung aufs jämmerlichste prvstituiret undverderbet haben, und ä) aus solcher bösen Art unzehlich vieleboshafte Sünden gegen ihn, die höchste Obrigkeit, und un-sern höchsten Wohlthäter verübet, da wir oft ohne GOtt