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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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Zeugniß für die göttl. Herrlichkeit und Wahrheit

be Gottes auch über aller Menschen Liebe und Erbarmenzusammen genommen unendlich höher gehen. Kan nunmein Verstand nimmermehr dem göttlichen gleich kommen,und meine Liebe der göttlichen auch nicht einmahl auf einigeWeise mit völliger Richtigkeit ähnlich werden: wie könte ichdoch fordern, daß ich die grösse der Erbarmung Gottesübersehen mäste? da mich weder das Nachdrucken, noch dieeigene Erfahrung und Empfindung dahin bringen, oder nurbis so weit behülflich seyn kan? Nun aber würde ich ja inder That noch vielmehr, als das blosse Uebersehen fordern,wenn ich selbige in allen ihren Graden und Effecten als greiftlich vor Augen sehen, überdencken und begreifen, eher abernicht glauben wolte. (*)

b) Was ich mit höchster Gewißheit weiß (wie z. E. 2.mahl r- 4. ist) das darf ich nicht, erst glauben. Aber GOtthat uns Uebelthätern den Lehr-Punct von seiner Erbarmungin Christo als den allerhöchsten GlaubenS-Punct (woraufunser ganßes Heil beruhet) vorgelegt, daß wir darinnen glau-ben, und nicht, daß wir leichtsinnig und verwegen darinnengrübeln sollen: darum Christus nicht sagt: wer da gewiß weiß,sondern wer da gläubet, soll selig werden. Wollen wir uns dennbey der höchsten Wohlthat Gottes noch erst lange bedrucken,obwir wollen mehr gläuben, als wir mit dem Verstand übersehenkönnen?Jst denn das recht ,und kan man dis als vernünftig an-sehen? Ist denn ein Vater irgend wo zu finden, der seinemKind oder Gesinde alles sagte, was er weiß und was erthut? Und so es einer thun wollte, würde er denn recht undklüglich handeln? Kinder dürfen nicht nur nicht, son-der» sie müssen auch nicht alles wissen. Und für meinen Theil

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<*) Es verdienen hievon mehrmahl gelesen zu werden desBayreulhischen Herrn boiisistorial-Raths I- A- Flcssa 6.Geistliche Reden über einige wichtige Wahrheiten desChristenthums, sonderlich die, 2. z. und 4«, darinnen dieThorheit derjenigen bündig vorgestellet wird, die nichtsfür wahr halten wollen, als was sie mit den leiblichenLinnen empfinden.«.

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