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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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825
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Von Syrien. 825

16) Maachath war eine Landschaft und Stadt, so mitGejsur grenßte, und von Maacha, dem Sohn Nahor, denihm sein Kebs-Weib Rehuma geboren, erbauet und bena-mst worden, Gen. 22,24. Sie hatte aber zu Davids Zei-ten einen eignen König, der mit den Ammonitern widerDavid in den Bund trat, aber auch geschlagen wurde, 2Sam.io, 6.8.

§. 9. Die Syrische oder Arameische Sprache, isteine von den Haupt-Sprachen der Morgenländer, so mitder Chaldäischen fast einerley ist, auch mit der Arabischen,sonderlich aber der Hebräischen Sprache genaue Verwand-schaft hat, Dan. r, 4. coll. c. 1,4. 2 Reg. 18,26. Es. z6, n.Esr. 4,7. obgleich dieselbe verschiedene veränderte Wörterund Redens-Arten gehabt hat, wie zusehen aus Gen. zi, 47.Diese Sprache hat der liebste Heyland selbst geredet in denTagen seines Fleisches, welches so viele Syrische Wörter, wel-che im Griechischen N. Testament vorkommen , beweisen.Und noch iho verrichten viele Orientalische Christen, sonder-lich die Nestorianer und Maroniten, ihren Gottes-Dienstnicht anders, denn in der Syrischen Sprache, ob sie gleichsonst Arabisch oder Türckisch reden. Es ist aber diese söge-nannte Syrische Sprache von der bekannten Arameischenoder gemeinen Syrischen Sprache, nach ihrer besondernMund-Art und Aussprache unterschieden, und wird daherdieSyrisch-Antiochenische, Comagenische oder MaronitischeSprache genennet, in welcher auch das Griechische NeueTestament übersehet ist. e)

8. io) Die Syrer sind von der wahren Religion dergläubigen Alt-Väter bald abgewichen, und haben gleich an-dern Morgenländern angefangen , den Götzen zu dienen,welche daher die Götter zu Syria genennet werden, Jud.10,6. denen der gottlose König Ahas auch opferte, a Chron.28,2z. insonderheit wird das Thal zwischen dem I-ibano und^ntillb-mo, wegen der daselbst verehrten vielen Göhen, nur, d. i.daö Göhen-Thal, genennet, Amos, r, 5.

Fff 5 Unter

e) Viö.kfeiK. introcluü. in Orient. äiÜert. r. gV. z - 6. p. Li. lg.