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Von Italien. 787
den, als durch die Dignität der vickkatorum, Iribnnorum^lebis, und^Deccinvioiiiin.
Die lVürde eines vickkatoria wurde zuerst bey Gelegen»heit des Schulden halben schwürigen Volcks, und sonst inder höchsten Noth eingeführet, währete aber nicht länger,als ein halb Jahr, binnen welcher Zeit der Victor eineabsolute Gewalt exercirte. Der erste, so diese Würde beklei-det hak, war der Bürgermeister 1 üu 8 1.aertiu8, und wurdeihm ein XI-iZiÜer Lcsiiitum zugegeben.
Die IHbuiü plebi8 oder Zunftmeister und Worthalter desVolcks, musten dem Volck zu seiner Sicherheit, wider dieunbilligeBedruckung des?ldels,zugestanden werden, und konn-ten mit dem einigen Wort Vero alle Rathschlüffe umstoßen.
DieDeLeinviri wurden an statt der Bürgermeister erweh,let, aber jihrer Tyranney halben, gleich im andern Jahr wie-der abgeschaffet.
Ueber 4;o. Jahr hatten die Römer, als eine freye Re»piiblik ihre Freyheit behauptet, aber durch die zuletzt aufge-kommene bekannte 1ri>imviralu8, wurde die Römische Frey.heit völlig zu Grabe getragen, und sonderlich von des ^u-Zulii Zeiten an, eine monarchische Regierung eingefüh-ret, welche zuerst 60. Heydnische Kayser nach einander ver-waltet haben. Zur Zeit solcher Monarchie, welche die viertegenennek wird, hatte die Gewalt und Herrschaft der Römersich so weit erstrecket, daß sie sich Herren über die gantze Weltgmennet, wie denn sogar in der H. Schrift das Röm. Gebietdiezantze Welt genennet wird, Luc. 2,1. Act. 11,28. c. 17, 6.c. rg, 27. Daher auch die Römische Monarchie an demgrossen Bilde, Dan. 2, zz. 40. bezeichnet war, unter der Fi-gur der eisernen Schenckel und Füsse, in Absicht aufdie grosseMacht, die alles'zerbricht und zermalmet, und c. 7,7. rz.Mer dem Bilde des vierten Thiers, welches greulich undsehr starck war, und seine Macht zu grosser Gewaltthätig»keit und Ueberwältigung anderer Völcker, auf eine meist un»gerechte Weise und aus blosser Herrsch-Sucht angewendet undgemißbrauchel hat.
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