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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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762 Von Griechenland

dere selbst frey gestehen, g) daher geschah es, well die Grie-chen von Natur sehr neugierig waren , selbst aber von denalten Geschichten keine solche Wissenschaft halten , wie dieEgyptier, der Jsraeliten Machbaren, daß sie alles, wasih-nen die Egyptier von denen, in den ältesten Zeiten gesche-henen Dingen, und von ihren Göttern oder berühmten Hel-den vorschwatzten, nicht nur gerne höreten, sondern auch sichdergestalt zu Nutze machten, daß sie ihre gantze fabelhafreTheologie damit auöschmücketen. Und also wurde Grie-chenland , nächst dem abergläubischen Egypten, der rechte Sitzund die Werckstatt der Göttermacher, r) indem kein Volckunter der Sonnen mehr Fabeln, von der Götter Zeugungen,Geburten und Geschlechtern hat, als die Griechen, welche ihrePoeten, absonderlich liomeruz und Ickelic>cin8 bey dem ein-fältigen Volck desto glaubhafter vorgestellet haben, da siedenGöttern gewisse Namen, Aemter, Künste, Würden, Thatenu.d.g. zugeeignet, auch ihre Gestalten eigentlich beschrieben,dabey aber sich nicht gescheuet haben, so gar unzehli'ger Lasterund Schand-Thaten solcher Götter mit zu erwehnen. KeinOrt aber ist mehr voll Abgötterey und Aberglauben gewesen,als die Stadt Athen, welche sich nicht damit begnügte, daßsie in ihren Ring-Mauren mehr Götzen und Götzen - Bilderhatte, als in gantz Griechenland selbst, sondern auch aus Bey-sorge, daß sie nicht alle Götter verehreten, oder einen über-gehen möchten, einen Altar aufrichteten dem unbekanntenGort, Act. 17, ,6-2g. welches um so viel mehr zu verwun-dern, da doch hier bey so vielen aufgerichteten hohen Schulenein Zusammenfluß der weisesten Leute aus allen Landen war,welche die Thorheit und Nichtigkeit der Götzen billig hätteneinsehen, und das dumme Volck eines bessern unterrichten sol-len. Aber so haben wir hier einen neuen Beweis, theilsdaß die Menschen, die von Gott abweichen, bey aller ihrereingebildeten Selbst-Weisheit zu Narren werden, Röm. r,ss.rz. theils, daß ohne das Licht der göttlichen Offenbarung,

keine

P L p. lro. l;».

*) u. v. t. p. ;s. ;r.