und Fruchtbarkeit des gelobten Landes, roi
so ist kein Zweifel, daß die den Jüden von, Meßia grossen,darre Religion, den Heyden nicht weiter bekannt, und die dar.auf gehende alte Noachische Tradition nicht mehr aufgeklä-ret worden seyn sollte, wie das Exempel der Königin aus Ära-dien beweisen kan, k Reg. 10,1-9.
14) Wie sehr im übrigen auch die weltlichen Scribentendie ungemeine Fruchtbarkeit des Landes Palästina herausgestrichen haben, ist aus den vielen Zeugnissen, welche Kelan-I.w. I. c. 57. p. z8;- lg- beybringet, sattsam zu ersehen.
§. z. Aber dieser so sehr gerühmten Fruchtbarkeit desgelobten Landes setzen die Schrift - Spötter entgegen dessenbeutige Gestalt, welche von langen Zeiten her, wie fast alleReise-Beschreibungen, die von einem Jahrhundert zum an-dern heraus gekommen sind, bezeugen, so sehr verändert wor-den, daß sich auch die Reisenden nicht gnug darüber verwun-dern können, wenn nach dem Augenschein der gröste Theil desLandes wüste und öde ist, dürre und Wasser-loß, und wenigbebauete Aecker oder besäete Felder, fast keine Flüsse undBrunnen angetroffen werden, sondern kahle Berge, rauheFelsen und greuliche Wälder, e) Wie denn ^Irmnärel, derAnno 1696. alkhiergereiset, in seiner Reise-Beschreibung g.88- selbst gestehet, daß er und seine Gefährten, da sie in derNachbarschaft der Stadt Jerusalem, von Kan Leban an,nichts als kahle Felsen, Berge und jähe Höhen, an den mei-sten Orten angetroffen, darüber gar stutzig geworden, und sichfast nicht einbilden können, daß ein so schlechtes Land so viel1000. Menschen ernehret habe. Daher kein Wunder, daßl'olmä und seines gleichen Ungläubige, es gar vor unwahrhalten, was uns die Schrift von der grossen Fruchtbarkeitdieses Landes kund thut. Es mercket aber ein jeder gar Wohl,daß, wer nach dem heutigen Augenschein und Zustande, dieBeschreibung der Alten von Ländern und Städten beurthei-len, und also auch die vorhin angeführten Zeugnisse der Heil.Schrift von der ehemaligen Fruchtbarkeit des gelobten Lau-des in Zweifel ziehen wollte, nur seinen Unverstand und auch
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e) viä. kelsnch I. c. z>.