2O0 Von der natürlichen Beschaffenheit
daher auch die Bürger der Stadt Dan Eisenwerck nachTy-rus gebracht, Ezech. 27, ,9.
12) Ein starcker Beweis von der ungemeinen Fruchtbar-keit des gelobten Landes ist auch dieser, daß der >2te Theildes Landes, die gar grosse und zahlreiche Hofstatt des KönigesSalomo, einen ganhen Monden lang dergestalt versorgenkonnte, daß ohngeacht täglich so viel darauf gieng, ch dieVictualien dennoch nicht zu hoch im Preise gekommen, nochdie Unterthanen zu sehr beschweret worden, vielmehr in guterRuhe und Vergnügen in ihrer Nahrung sich gebessert undzugenommen haben, 1 Reg. 4,7-75.
^z) Da nun das gelobte Land an allerley Dingen, die zuErhaltung des menschlichen Lebens nöthig sind, einen Ueber-fluß hatte, so konnte es andern Landern, denen es daran feh-lete, davon abgeben. Daher auch die Einwohner mit aus-wärtigen Völckern in ein Gewerbe und Handel sich eingelas-sen ; wie denn insonderheit die von Tyrus und Sidon sichvom Jüdischen Lande nehren musten, Ackor. io, 20. und dieJüden auf die Marckte zu Tyrus allerley Waaren an Ge-trayde, Honig, Oel, Balsam und WürHe, Flachs, Wolle,Bau-Holh, Eisenwerck, und dergleichen zum Verkauf brach-ten, Ezech. 27,5. -7.19. Also brachten sie auch ihre WürHe,Balsain, Myrrhen u. d. g. nach Egypten, Gen. Z7, rz. cap.4Z,l'. dagegen holeten sie von bannen andere Waaren, wel-che bey ihnen so gemein nicht waren , besonders die schönenPferde und die kostbare Eczyptlfche Leinwand, welchedie Kaufleute so denn wiederum in andere benachbarte Län-der verführeten und verkauften, nach 1 Reg. 10,23.29. WasSalomo für eine Schiffs-Flotte ausgerüstet, welche der Hand-lung wegen nach Dphir oder Indien gegangen, und von ban-nen Gold und allerley fremde Waaren inS Land eingeführethat, ist aus i Reg. 9,26.2-. 23. c. 10,11.22. zu ersehen. Undweil auf diese Weise die Jüden mit den fremden und aus-wärtigen Völckern in ziemliche Bekanntschaft gerathen sind,
so
ch Siehe davon die Ausrechnung in meinem Bibl- dlstbemst.k zr- h.