des gelobten Landes. 19;
dem Zeugniß scssepbi wüste, festigt oder steinigt gewesen, g)Auch die'neuen Reise-Beschreibungen beschreiben diele ber-gigte Wüste, als einen traurigen Ort, der sehr dürre und un-fruchtbar ist, und dessen steinigte Berge so zerrissen und inUnordnung sind, daß man sagen möchte, die Erde habe da.selbst ein grosses Erschüttern erlitten, welches bis auf derenEingeweide gegangen, r) Daher der Weg von Jerusalemnach Jericho sehr unbequem und beschwerlich fällt, durch diesteinigten Berge und Thäler, auch öfters gefährlich ist zu rei-sen, wegen der Straffen-Räuber und Mörder, die denselbenangefüllet und besehet haben. «) Lonss Luc. ro, zo. Zu die-ser Wüsten wandte sich der König David auf der Flucht vorseinem Sohn Absalom, 2 Sam. iz, 2z. 28. dahin soll auchunser liebster Heyland durch den Geist geführet, und vomTeufel versuchet worden seyn, Matth. 4, i. daher sie auch imLateinischen die Neusten i^norantene genannt wird, wo-selbst der Berg der vierhigtägigen Fasten gesehen wird. t)Nahe an dieser Wüsten lag auch die Stadt Ephrem, inwelcher der Herr Christus vor der Nachstellung der Jüdensich mit seinen Jüngern eine Zeitlang aufgehalten hat, Joh.n, 54. In dieser Wüsten hat Josua einige EinwohnerderStadt Ai auf ihrer Flucht erschlagen, Jos.8,24. Ein Theildieser Wüste ward genennet die wüste Berh-Aven, vonder daran gelegenen Stadt, Jos. 18,12.
4) Noch andere wüste Oerter, welche von denen anlie-genden Städten ihre Benennung haben, sind die WüstenGibeon, r Sam. 2, 24. die wüsten Bezer, jenseit demJordan, Jos. 20,8- Deut. 4,4z. allwo auch ein eben Feld ge-wesen, I. c. die wüsten bey der Stadt Lerhsirida, nichtfern vom Galiläischen Meer, wo viel Gras war, und derHerrJesus zooo. Mann mit z.Brodten und 2. Fischen spei-sete, Luc. 9,10. cc»II.Matth.i4,i9. Joh.ch io.
§. Z«
g) ^olepll. 10. csp. 4.
r) d 4 sunärel. p. 109.
,) vspp. I.c. j). iz;. 1) Siebe oben p. 176.
Bibl. Geogr. N