»92 Von den wüsten und Wäldern
dan, davon schon im vorigen Capitel §. r.n.r.g. lgZ- Er,wehnung geschehen.
2) Die Gegend an der West-Seite des Meers,von Engaddi gegen Norden, bis an die Stadt Arad gegenMittag, welche die wüste Juda genennetwird, Jud.r,,6.Ios. 1;, 6i. Einige Theile dieser Wüsten wurden auch nachden benachbarten Städten genennet, als die Wüste Slph,an der Grenße der Edomiter, i Sam. 2z, 14. Ios. 15, 24.coll. v.21. die wüste waon, 1 Sam. 2z, 25. die wüsteThekoa, r Chron. 20,20. die wüste Engaddi, i Sam.24, 2. In dieser Wüsten ist Johannes der Täufer erzogenworden, Luc. 1,80. c.z,2. hat ein einsames und strenges Lebengeführet, und seine Stimme zur Busse hören lassen, Match,z, z. 4. Marc. 1, z. 4. Heute zu Tage weiset man denen Pil-grim einen Ort gegen Abend der Stadt Bethlehem, nichtweit von dem so genannten Philipps-Brunn,aufder Strassenach Gaza, der mit Felsen und Bergen umgeben ist, welchenman ohne Grund für die Wüste hält, in welcher Johannesdie Zeit seiner Jugend sich so lange aufgehalten, bis er nachGottes Befehl hervor treten sollte, vor das Volck Israel, o)Weil auch daselbst unter andern grünen Bäumen und Bü-schen, eine Art allezeit grüner Bäume gefunden werden, de-ren Blätter dem Birmbaum gleichen, und bey den ArabernKerliab, sonst Larod und Larnub genennet werden, weil dieFrucht einiger maßen Vieh-Hörner abbildet, welches dergriechische .Name Leronia oder Leratonia, von Horn,
auch anzeiget; so hält man davor, daß Johannes diese Fruchtneben den Heuschrecken und wildemHonige zu seiner Speise ge-brauchet; daher man auch dieselbe im Teutschen Johannis-Brode nennet. x>)
z) Die wüste bey Jericho, erstreckte sich von der StadtJericho bis an Jerusalem gegen Abend, und bis an Bethet .gegen Norden aus, Ios. 16,1. c.ig, 12. und begriff bey nahedas gantze Land zwischen diesen Städten, als welches nach
dem
0) Siehe D-pp. l. c. p. 249.
k) ib. k>.r;z. coll. meinm Bibl. kb>s. x. Z85.
O