*94 Von der natürlichen Beschaffenheit
§. z. Zu den Wüsten werden auch gerechnet die Wäl-der, weil sie mit zu den unbewohnten Oertcrn gehören, undauch zu den Vieh-Weiden dienen, Ezech. 34,25. dergleichenwerden in H. Schrift namhaft gemachet
1) Der Wald auf dem Berge Libanon, i Reg. 7,2.2 Reg. 14,9. c. 19,2z. allwo viele Cedern und auch wohlrie-chende Bäume gewachsen, Hos. 14,6.8. Cant. 4, n.
2) Der Wald Ephraim, in welchem Absalom umkom-men und begraben worden, lag jenseit dem Jordan, deinStamm Ephraim gegen über, 2Sam. -8,6.17. ist also zuunterscheiden von dem Walde auf dem Gebirge Ephraim, indiesem Stamme selbst, Jos. 17,18.
z) Der Wald bey Bethet, daraus die 2. Bären gekom-men, welche 42. Knaben zerrissen, 2 Reg. 2,24.
4) Der Wald bey Ririarh - Jearim, so daher dieWald-Stadr heist, Neh.7,29. Jer.26,20. Esr. 2,25. odergar Jahar, d. i. ein Wald, Ps. 132,6.
5) Der Wald Hereth, d. i. ausgehauen, darinnen Da-vid sich aufgehalten, 1 Sam. 22,5. wie auch die Hcyde oderWald in der Wüsten Siph, 1 Sam. 2z, 15.
6) Der Wald, darinnen das Honig floß, i Sam.
14,25.26.
7) Die Eichwälder zu Basan, Es. 2, iz. Sach. n 2.
Das 9. Capitel.
Von der natürlichen Beschaffenheit undFruchtbarkeit des gelobten Landes.
H. r.
sie Beschaffenheit des gelobten Landes, ist nach der na-
_7 türlichen tage, welche eö linker dem Himmel hak, sehr
temperiert, und daher recht gesund, und darzu über die maßen
anmu-