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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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des gelobten Landes»

Jordan gemacht, so würde die Bitterkeit und Malignitat desSchwefel-Regens, falls nichts mehr dazu geholfen, sich längstverlohren, und durch das immer mehr zufließende süsse Was-ser des Jordans geändert, seine vorige Natur wieder ange-nommen haben.

§. 4. Das Galilaische Meer, wie es insgemein ge-nennet ward, nach der umliegenden Landschaft Galiläa,Matth.

4, iz. hieß im Alten Testament das Meer Liniieret!) oderkinnerotli, Num. Z4,II. Jos. 12, Z. von einer Stadt imStamm Naphthali, Linneretb oder kinneretb, welche ammitternächtigen Ufer dieses Meers gelegen, Jos. 19, zz. AneLere aber wollen den Namen dieses Meers von einerHarfe, herleiten, deren Gestalt dasselbe haben soll, wiewohldie neuern Scribenten ihm die Gestalt eines Eyes beylegen, r)indem es gegen Mittag sich zuspitzet, oder schmäler, als ge-gen Mitternacht anzusehen ist. Von Linuereck soll der Na-me Oenelgr oder 6ekmeWretb gemacht worden seyn, welchenjedoch andere auslegen die Gärten der zehen Städte, undalso von der umliegenden fruchtbaren Gegend des Landes es >genennet wissen wollen, i Macc. 2,67. loiepb. s. I^ib. iz.c. z. cie L.7.I.. 2. L. 25. öc I..Z. c.17. Luc. 5,1. insonderheitwird es von der daran gelegenen Hauptstadt in Galiläa, Ti-berias, das Meer Tiberias genennet, Joh.6,i. cap.2i,i.Seine Lange schätzet ^olepkus auf ioo. 8taciio, d. i. fünfte-halb teutsche Meilen, und die Breite gegen Mitternacht auf40. 8t-iciig, d. i. ein und ein Viertel teutsche Meil. Es liegteigentlich im Stamm Zabulon, dessen Morgen-Grentze eswar: ist ein ungemein lustiger und fischreicher See, an wel-chem jederzeit viele Fischer gewöhnet, welcher auch durch dieBerufung und Fischzüge der Apostel, Schiffarth des Hey,landes und andere Wunderthaten sehr berühmt ist. Wiedenn Petrus einsmal auf das Wort des Herrn, einen Fisch,der Geld im Munde hatte, aus diesem Meer angelte, Matth.17,27. und der Herr Jesus wandelte auf demselben, wie aufdem Lande, (.14,25. stillete auch mit einen» Wort den unge-

stümen

») viö. kelLnö. I.c. c. Z9. p. rzß.