Is6 Von den Gewässern
stürmn Wind und das Brausen der Wellen, c. 8 26. lehre,te das VolckauS einem Schiff, c. >z, 2. Luc. z,z. und offen,barte sich allhier seinen Jüngern, nach seiner Auferstehung,Jvh. 2l,I.
§. 5. Das Wasser Merom, d. i. das hohe Wasser,ist der See, welchen ^otexbu8 und die Talmudisten, von demArabischen Wort 8mnac-i, d- i. hoch seyn,wLs, den hohen See nennen, a) weil er oben im LandeCanaan, gegen dem Ursprung des Jordans gelegen, drey unddrey Viertel teutsche Meil oberhalb dem See Gennezareth,Jos. II, 5. 7. ^c>lepbu8 hält seine Breite zo. und die Länge6o. 8r->ciig, d. i. beynahe 2. teutsche Meilen. Dieser See,wenn der Schnee am Libano im Sommer zergeht, lauft sehran, und bey warmem Wetter, wenn das Wasser wiederumausgetrocknet, wächst darinnen eine Menge von Hecken undDornen, weswegen man auch demselben den Namen gege-ben: Oesimca oder Oelibco, d.i. 8obecb, ein See
des Gesträuchs und der Hecken, da sich die Löwen aufhalten,Jer. 4,7. Wie denn noch heute zu Tage viel Löwen undTyger-Thiere, die von dem Libano kommen, sich daselbstver«stecken : wie auch sehr grosse Schlangen, von mehr als 24.Fuß lang, die so dick, als eines Mannes Mitte, und so roth,als ein Scharlach sind« b) Das Wasser soll nur trübe, dickund unrein seyn, jedoch sonst sehr fischreich, )olepli.c. 4. äe k. I^ib. z. c. 18. In den Pfülen und Morästendieses Meers, wächst sehr viel Kalmus - WurHel und Rohr,wovon die Einwohner Schreib-Federn, Lärchen und Wurf-Pfeile machen. Nahe bey diesem Meer hat Josua der Ca-naniter König Jabin geschlagen, Jos. n, 5.7.
§. 6. Die andern kleinern Sammlungen der Gewässerim gelobten Lande, welche auch Meere oder Seen genennetwerden, sind nicht so bekannt; doch sind die merckwürdigsienderer in der Schrift und anderswo gedacht wird : r) DerSee Aßpar, d. i. schön oder weiß, im Syr. etwa eine von
denen
s) ibill. c. 40. p. 26r.
d) viä. vsxx. krlLll. p. lzz.