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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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i;4 Von den Gewässern

sen See nichts als rauhe Berge angetroffen werden, wieklrmndrel bezeuget, ausser auf der Seiten gegen Mitternacht,wo der Jordan hinein fällt, und das Gefilde Jericho liegt;alles übrige Land aber umher, ist zu einer rauhen, wüsten,un-fruchtbaren und recht verfluchten Gegend worden, rPet. 2,6.da nichts wachset, als die so genannten Sodoms-Aepfel,welches eine Frucht ist, so von aussen zwar schön aussiehet, in.wendig aber voll Rauch und Asche ist, conf. Sap. 10,7. Andem Ufer dieses Meers findet man eine Art schwarher Kie-selsteine, so sich beym Licht entzünden, der Rauch davon aberverursacht einen unerträglichen Gestanck; sie werden nachdem Brennen leichter, dem Ansehen nach aber nicht kleiner.Dergleichen auch aus den umliegenden Bergen von ziemli-cher Grösse gegraben, und gleich dem schwachen Marmorausgehauen und poliret werden können, v) Uebrigens stel-let der gelehrte Kelanciuz kalM-b,. I. c.zZ-p-Lz^.lss mit garwahrscheinlichen Gründen vor, daß das todte Meer schon vor-her gewesen, und die vom Himmel durch das Feuer verzehreten Städte, ausser dessen Gegend gestanden, wo aniho einerauhe unfruchtbare Wüste gesehen wird; Es kan aber wohlseyn, daß gedachtes Meer anfangs nicht <ö groß gewesen, son-dern nach der Zeit weiter ausgetreten , und einen grösser»Raum eingenommen hak. Es giebt ja mehr Seen, die aufsolche Art durch Erdbeben entstanden, z. E. ^rKenLus ge-denckt i. 8- aus diicolgo vamaiceno, eines Sees bey^xsmisin Phrygien, der zur Zeit des Mithridatischen Krieges, nacheinem grossen Erdbeben hervor gekommen, und nach k.ImcasBericht iHo ^ZvZeuI heissen mag, der ganh bitter Wasserund keine Fische haben soll, wovon die Einwohner glauben,er sey ehemals ein fruchtbar und bebauetes Land gewesen, daöGott um der Einwohner Sünde willen - in einen See ver-wandelt, und von dem grossen See Gara in Egypten, sollendie Anwohner, wie er ebenfalls meldet, gleiche Gedancken ha-ben. Es ist auch dieses wohl zu bedencken, wenn schon vor-hin ein See süsses Wassers hie gewesen wäre, welchen der

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