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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
Entstehung
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und ersten Menschen nach der Gündfluch. 65

^ verwildert gewesen, daß ausser der Familie des Patriarchen^ Eber, von dem die Hebräer ihren Namen haben, nichts alsHr das blinde Heydenthum eingeriffen und überhand genommen^ baben sollte. Denn obgleich die wahre Religion leider nach^ und nach immer mehr und mehr verdunckelt, auch verfälschet,ja in Abgötterey und Aberglauben schändlicher Weise ver-8« wandelt, und dazu mit vielen Fabeln verdecket worden, also,daß davon bey den meisten Menschen nur noch einige Spurenk, übrig geblieben sind; so hat doch Gott unter solchen abgötti-

»« schen Völckern, noch immer hie und da die Seinigen gehabt

« und behalten, wie solches nicht allein unter den Semiten,dasi. Exempel Hiebs und seiner Freunde, unter den OrientalischenK- Völckern, zur Zeit der Kinder Israel in Egypten, und desJethro zu Zeiten Mosis beweiset; sondern auch so gar unter»k den Chamiten, zu Zeiten Abrahams, an dem Exempel derU gottsfürchtizen Könige, Pharao in Egypten, und Abimelechsiw über die Philister, zu ersehen; insonderheit wie unter den!W Nachkommen Canaans sich der rechtgläubige und gottseligeMelchisedech König zu Salem gefunden hat. Daher Der-»k möge dieser allenthalben ausgebreiteten, und noch hie und davon diesen und jenen in mehrerer Lauterkeit beybehalteneniN wahren Religion unter allen Völckern manche Seelen selig,W. werden können, auch wircklich selig worden sind : die aber sodenn nicht als Heyden anzusehen sind, welche durch das blosseLicht der Natur dazu gelanget wären; sondern als solche, wel-D che die patriarchalische Theologie, wie sie Gott geoffenbaretch, hat, nach ihren Grund-Säßen behalten, und sich im Glaubenund Leben darnach gerichtet haben. Von welchen denn auchGott keine solche systematische Erkenntniß seines ganßenRaths, als da durch die Heil. Schrift sonderlich zur Zeit des^ neuen Bundes gegeben ist, wird erfordert haben, zumal auchunter diesen viele Menschen von sehr schwachen Begriffen sind,^ und dabey doch selig werden können. Daß aber in den fol-, genden Zeiten Gott der Herr vor allen andern Völckern dasJüdische Volck zu seinem besondern Eigenthum erwählet, undihm seinen Willen ausführlich offenbaret hat, auch solcheOf-Bidl- Geogr. E fenba-