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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Geographus oder vollständige Beschreibung aller in der H. Schrift benanten Länder und Städte, oder zur Geographie gehörigen Oerter und Sachen : Mit Mathematischen, Philologischen, Physicalischen, Moralischen, Politischen, Historischen und Theologisch-Mystischen Anmerckungen durchgehends versehen, wie auch mit der neuesten Geographie verglichen, und mit 15. accurat und sauber gestochenen Land-Charten erläutert
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vor der Sündfluth. 4?

rm Lande Canaan kan gehabt haben, und wie die Iracktionlautet, an dem Set, wo Jerusalem erbauet worden , kanseyn begraben worden, u)

§. 5. Bonden übrigen benannten Ländern, Eden,Lhus, Hevila, Asiur und Ararac hat es nicht die Mey-nung, ob wären dieselben vor der Sündfluth schon unter die-sen Namen angebauet gewesen, sondern daß sie erst nach derSündfluth solche überkommen und zuMosis Zeiten wircklichgeführet haben. Sonst ist sehr wahrscheinlich , daß die er-sten Menschen nicht sehr weit auseinander gewöhnet, son-dern nur in den besten Theilen Asiens sich aufgehalten habenmüssen, weil sonst die Predigt des Noah nicht zu aller Ohrengelangen können, wie solches die Warnung Gottes erfor-derte, Gen. 6, z. 2 Pet. 2,5. So vermuthet man auchnicht ohne Grund, daß Noah selbst in der Gegend Babelgewöhnet, und seinen Kasten allda gebauet habe, weil dasHoltz Gopher, d. i. Cedern- oder Cypressen-Holß, auswelchem der Kasten erbauet worden, Gen. 6, 14. daselbstüberflüßig zufinden gewesen.

§. 6. Die Lebens-Art der ersten Einwohner desErdbodens war einfältig, schlecht und recht; ihre vornehmsteHandthierung bestand in fleißiger Abwartung des Acker-Baues und der Vieh-Zucht. Denn wenn die Menschen indem Stande der Unschuld geblieben wären, hätte der Ackerzu ihrer Nahrung, ohne saure Mühe und Beschwerung, allesreichlich von sich selbst gegeben: da aber um des Men-schen Sünde willen der Fluch auch über die Erde ergangen,und dieselbe von ihrer vorigen Güte und Fruchtbarkeit vielesverloren, daß sie ohne saure Arbeit ihr Vermögen hinfortnicht liefern konnte; so muste nun der Mensch im Schweißseines Angesichts sein Brodt essen, Gen.z, 17.18.19. und einjeder der Arbeit in einer gewissen Lebenö-Art sich befleißen,Ps. 128,2. Cain ward daher ein Ackers - Mann und Abelein Schäfer, Gen. 4, 2. Dieses war nun die gemeinsteNahrung der Alten: Ihre Speise waren allerley Erd- und

Baum-

u) Siehe C.MeN.c. p.;o> V.Luäö. U.L. v.t.lom.I.x.lz?.