42 Von der Beschaffenheit des Erd-Bodens
der öftern Zusammenkunft zum Lobe und Dienste Gottes, s)Nachdem nun der Mensch allerinnern und äuffern Vortreff-lichtest des Ebenbildes Gottes sich selbst verlustig gemacht,mithin aus einem Herrn der Welt, ein Sclave und Leibeig.ner der Sünden geworden ; so ist er auch aus seiner Re.sidentz verstossen, und diese endlich durch die Sündfluth garzerstöret worden.
5) Der geistlichen Bedeutung nach ist das irdischeParadies ein Vorbild
«) der Christlichen Rirche, welche ist ein recht Pa.radies und Lust-Garten Gottes, Cant. 4,12-16. c«5,i. c.6,i.io. c.8, i?. t)
A) des Reichs der Herrlichkeit oder des ewigen Le-bens, als seligen Himmels-Lust, Luc. 2z, 4z. 2Corinth. 12,4.Apoc. 2,7. Da Christus selbst der Baum des Lebens ist,c. 22,2. ,4.
§. 4. Nach der Beschreibung der Paradies-Gegend,wird Gen. 4,16. gedacht der Wohnung Cains, in dem LandeZTlod, jenseit Eden, gegen Morgen , welches Land vonseinem Lxilio also genennet worden, gleichsam das Land derFlüchtlinge; weil nun das Land Eden um den 94. oder zz.Grad Norder - Breite gelegen, so liegt diesem gegen Mor-gen keine andere Landschaft, als welche nachgehendö par-thien genennet worden , welcher Name in der SeptischenSprache ebenfalls Flüchtlinge oder Exulanten bedeutet, undalso den alten Namen Nod wiedrum erneuert, wiewol anderedie Persische ProvinH 8u6rma dafür angeben, und insonder-heit mit l^uetio die darinnen gelegene Stadt ^nucln-i für dieStadt Hanoch halten wollen. Es folgt indessen daraus,daß Adam mit seinen andern Kindern bissest Eden, näher ge-gen Norden und Abend, sich gewendet, folglich seinen Siß
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,) 0. Lange I. c. x.z p.
t) Bibl- kchyilc. p. M. Lonk. VltrlnZ. vblerv. ü>c. 4-csp.p. loor. sg. wo eine feine mystische Betrachtung des Para-dieses und des Baums des Erkenntniß und des Lebens ange-stellet, und auf den Zustand der Kirche gedeutet wird.
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