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SSaietn (®efcf)tcf)te)
(788) jum $£obe »cruttljeilt unb »on Karl mit feinet ganzen gamilic in Klofier »er,bannt, wo fein ©efd)lcd)t crlofcf). Karl hob mm auf einem Sanbtage in9?egeng=bürg (788) bie hetjogl. 2öürbe in Skiern auf (obmot eg ben Sütel unb Slang eine« ;^)eräogtI;umö befielt), beftellte f. ©d)wagcr, ben fd)t«äbifd)en ©rafen ©etolb,jum (Statthalter, unb führte bie fränfifd)c £el)ng»erfaffung in «fjinficfyt bet ©e,rid>t6pflege, bet Sermaltitng öet ©atte burd) ©rafen unb beg -^eerbanncä ein.
Sie gamilienbefi(5itngen bet 2fgilo(ftnger mürben fonigl. Kammergüter, bet 3ei)n=ten für bie @eijllid)feit warb eingefufjrt, bet bifcfyofl. Stul)l 5« Satjbucg jum @rj= ibiStfjume erhoben, unb an ben ©renjen würben SJtarfgtaffchaften gegen bie fcmb= -licken 9fad)barn (©otben unb SSofjmen) errichtet. 799 warb bet ©nflttß ber Siaab ■in bie Sonau Saietng ©renje, bag nun, aitjjet bem eigentlichen Saietn, Sitol,©a^burg, ben größten Sfjeit non Sftreid), bie Sbcrpfalj, Dleubttrg, ©ichftäbt,Klnfpad), SSaireuti), Samberg, Sfürnbetg unb bie ©ebiete non SBeißenbutg,Stotblingen unb Sünfelgbühl umfaßte. Sei bet Sanberttjeitung, bie Kart ber ©r.»ornahm, erhielt fPipin nebft Italien aud) SSaietn, wie St)afftlo II. eg befejfenhatte. Stad) beg Kaifetg Sobe gab Subwig ber fromme, bet einzige feinet Sohne,welcher i()n überlebte, bieg Sanb f. ältejlen ©ohne Sotljar alg Königreich, welchesnach beffen Erhebung jut SOZitregentfchaft auf bem Kaifertl)rone (817) an Subtnig(ben Seutfd)en) fiel. Sie weltliche SKacbt bet §Sifchofe hatte bighet ftd) immetmehr befefiigt, unb bie an bie ©teile beg ©tattljalterg eingefe|ten ^fatjgrafcn ge=langten $u großem 31nfehen. Stach Subroigg Sobe (840) warb fein ©ohn Kartmann König non Saiern, woju bamalg auch Kdrnthen, Krain, Sftrien, griaul,Pannonien, Sof)men unb SJtdhven gehörten, ©ein Srttber, Subwig III., folgteihm (880) burch freie 2Baf)l ber ©tdnbe Saierng in biefem Sanbe, wonon aberKdrnthen abgetiffen würbe; burch f. Sob (882) fam Saiern an Karl ben Siefen,nach biefem an Jfrnulf (887) unb bann (899) an beffen ©ohn Subwig IV. SSonKarl bem Siefen an machte Skiern einen Sheil ber wieber unter Grinem «Jjerrn »er= ■einigten ©taaten Karlg beg ©r. aug, litt aber befonberg unter Subwigg Stegierung»iel burd) bie (Unfälle ber Ungarn. •— SJtit Subwig IV. (911) war bag farolingifcße©efdjlecht auggeflorben, unb 2frnulfII., ©ohnbeg baitifchengelbherrnSuitpolb, feit <
9079Jtarfgraf unb ©eneral,nahm mit Buftimmung beg Sotfeg bie herzogliche SBürteunb fottöeraine ©ewalt an, alg „aug ©otteg Sorfeljung ^erjog ber Saiern unb berumliegenben fiänber", wie er fleh felbfl fchrieb. Stadh feinem ©treitemitbembeutfd)enKönig Konrab empfing er «on biefem Saiern alg Sehen. Unter f. Nachfolgern warSaiern bet ©chauplab fortbauernber Kampfe»on2(ußen unb im Snnetn, unter benenwir beg Spfalggrafert 2frnulf «on ©chepern ©mporung gegen ben dperjog Heinrich I.unb ber ©treitigfeiten $einrid)g II. mit Stto unb -^ejito gebenfen. SBie bag beutfdjeNeid) felhft oft mehre Könige neben ftd) unb wiber einanber hatte, fo befaß auch Salemmehre SJtale 2 ^erjoge jugleid). Nachbem eg burd) bie enteblfernben Kreuj$ügeunb ben ewigen SSechfel ber Herzoge, betten eg »on ben Kaifern halb gegeben, balbgc=nommen worben, einige Sahrfjunberte burd) vielfältig gelitten hatte, erhielt eg, nachber3(d)tgerflärung .fpeintid)gbeg£6wen (f. b.) berbairifchefPfaljgrafStto >|«on SBittelgb a d), ein Stachfomme beg obengcbachtcn^erjoggJfrnulf ©rafen«. ’i©chepern (1180); jebod) waren ©teiermarf, bie welftfd)en gamiliengüter unb mel)re ]bebeutenbe Sdnbereien (biefe (extern ju ©unfien ber ©eiftlichfeit) abgeriffen worben.
Siefet ^jerjog £)tto „ber ©roßere" (geft. 1183) ijl ber ©tammoater beg nochjefct regierenben cjbaufeg. Unter f. tätigen Nachfolger, Subwig I., warb SaietnS©ebiet beträchtlich erweitert; aud) erwarb et bie SRheinpfalj. ©r warb (1231),wahrfcheinlich auf 21njtiften beg beutfehen Konigg ^einrid), über beffen ©mpörunggegen f. SSater, Kaifet griebrid) II., ber Herzog ftd) unbilligenb geäußert hatte, er=morbet, unb hatte f. ©ohn, ben fPfnljgrnfen am Schein, Stto ben ©rlaud)ten,jum S^achfolger. Unter biefem machten ftd) bteSifchofe unabhängig; bochwarb