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1 (1830) A bis Bl
Entstehung
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597
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Söaco (Stogec) 597

burd) bie ©iferfudf unb ben .fjaf noch mehr angefad)t, womit bie übrigen ®eifli=d)en beS AfrofterS feine Überlegenheit betrachteten. ©r felbf tabette taut bie Unreiffenheit unb baS Sitten»erberbnif ber ©eiflidjen, befonbetS ber 5Nond)e, unbhatte fogar einen SSrief an ben fPapf gefd)tieben, worin er ihm bie Nothwenbigfeiteinet Neform ber ©eiflidfeit »orjiellte. 2frtS Nad)e »erfragte man ihn am $ofeuon Nom fowot wegen feiner »erbdchtigcn ©tunbfAhe als auch wegen ber aufetor=bentlichen Singe, bie er »errichtete, unb bie man für SSBerfc beS SeufelS auSgab. SetfP apf »erbot ihm, auf ber UnmerfitAt ju (ehren. 35alb barauf »evfchlof man i(;nin ein ©efAngnif, wo jeber menfd)lid)e Umgang ihm abgefchnitten war unb felbfbie Ifnreichenbe Nahrung fehlte. Unter ben wenigen .fjeilfchenben, bie NogetS©enie bewunbertett unb fein Unglücf bebauerten, war ber ©arbinat, SSifchof »ort(Sabina, pApf liefet £egat in ©nglanb, ber nicht fobalb ben pApf liefen Stuft un=ter bem tarnen GlemenS IV. befliegen hatte, alb er ben ©ingeferferten befreite unbunter feinen Sd)uf nahm. Sa ©IcmenS eine (Sammlung aller feiner Schriftenfoberte, fchtieb Stöger jenes, fpAterhin unter b..Opus majus" gebruefte SSctf,baS et il)m burd) f. SieblingSfcfület, Soh«nn yon 9>atiS, 1267 überfdfefte. Un=ter ©lemenSS Nachfolger, NicolauS III., erfrarte ft'ch ber ©eneral beS granciSca=nerotbenS, 4MetonpmuS »on ©Sculo, gegen 83., »erbot baS fefm f. Schriften unberlief einen 33cfehl, if>n einjufetfern, ben ber s papf betätigte. Siefeneue@e=fangenfefaft wahrte 10 Safte; umfonf »erfuefte 33., alS $ieronpmuS »on ©S=culo unter bem Namen NicolauS IV. fPapf geworben war, benfelben burd) eineJlbfanblung über bie Nlittel, bie Äranffeiten beS 2frterS ju »erfüten, »on ber Un=fdjulb unb Nüflidfeit f. 2frbeiten ju übetjeugen. ©tf nach bem 2wbe NicolauS IV.erlangte et auf SSerwenbung einiger vornehmen ©nglAnbet f. Freiheit wieber. ©cfefete nad) Spfotb jutücf, fd)rieb einen 2fr>tif ber Ideologie unb färb halb bar=auf, nad) (Einigen 1292, nad) 2fnbern 1294. Sbgleid) ein auferocbentlicfet©cif!, formte ffd) Noger bod) nicht »on allen SSorurtfeilen f. Seit freimachen, ©tglaubte an ben Stein ber SBeifen unb an bie 2(frotogie. Seine Jpaupterfmbungfinb bie SSergtbfetungSglAfet. 2fufetbem ftnbett ftd) in feinen Schriften neue unbfinnteiefe 2lnftd)ten »on ber Sptif, j. 85. über bie Strahlenbrechung, über biejefeinbare ©cbfie ber ©egenf Anbe, über ben um SSieteS »ergrof erten Umfang berSonne unb beS NtonbeS am ^oeijont. Sagegen ifl er über anbee ©egenflanbe inben groften Stttl)ümetn befangen. 3SaS er j. 85. über bie conoepen unb concaöeit©laferfagt, finb offenbar Jpppotfefen, bie auf feinen 83erfud)en beruhen. 2fuS f.irrigen Angaben geht heroor, baf er ben ©ebraud) beS SeleffopS nicht fannte. ©rbefap mehre efemifefe ©rftnbungen, welche ©efeimnife für bie bamalige Seit wa=reit, ©r fprieft »on einem unauSlofchlid)en geuer, weiches wahrfcheinlich eine 2frtspfoSpforwar. einem anbern £>rte fagt er, bafs man aus Salpeter unb anbernStofen ein fünf lid)eS geuer bereiten fonne, baS in ber groften ©ntfernung brenne,unb mittelf beffen fd) Sonnet unb 33lifs nachahmen lafe. ©in Sfeil biefer 9JIUfdjung, »on ber ©tofe eines Solls gehörig gugerichtct, fonne ein ganjeS .fjecr, eineStabt unter fefreef liefern, «on einer Ungeheuern 33eleud)tung begleitetem Änall»ernichten; unb an einem anbern Srte fagt er befimmt, baf man mit Salpeter,Schwefel unb Ä ofte ben Sonnet unb 33lif nachmachen fonne. Sonad) hatte etfdjon eine Sbec »om Sd)iefpul»er. Sie Ntatfematif, angewanbt auf S3eobad)=tung, betrachtete er als ben einzigen SBeg gut ©rfenntnif ber Natur, ©r fubirtemehre Sprad)en unb fcfjriefe lateinifcf) mit grofer Sierlicffeit unb Älarfeit. ©f=ren»olle ©rwAfnung »etbienen feine ©ntbeefungen ber im ©alenber obwaltenbenSrrthümer, ihrer Urfachen, unb feine SSorfcftAge unb Angaben, benfelben abju=helfen, wobei er ber 8Bafrheit fcl)r nahe fam. ©c »erfertigte felbf einen berichtig*teit ©alenber, »on bem nod) eine 2ibfcf)rift auf ber 83oblejanifd)en SSibliothef auf*bewahrt wirb.