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7 (1852) Comoedien
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Doch du, wer bist du, fremde, hche Frau,

In deren Antlitz und Gestalt und WaffenschmuckSich Nord und Süd so wunderbar verbinden?

Newa.

Die Newa bin ich, hohen Nordens Tochter;

Mir schmückt das Haupt die stolze MauerkroneDer Kaiserstadt, der reichen Petersburg,

Die sich der Zaar, der große, hat erbaut,

Der Völker mit des Willens heil'ger KraftAus alter Sitte Nacht wie auf der HandZum Ächt der vollen Zeitensonne hob!

Du staunest, Rhein, mich hier bei dir zu sehn!War wunderbarer doch einst in der HütteZu Saardam, auf des reichen Hollands Werft,Der große Kaiser aller nord'schen Männer,

Den Schiffbau lernend als gemeiner Mann!

A >1 c i n.

Ich staune nicht ob dir, nein ob des WegsWie schnell bist du! Ich glaubte schwer und starrSei deiner Wellen Lauf, o nord'sche Nymphe!Eisberge zwischen todten Ufern drängend,

Schlichst du dahin, und deiner Heimath Volk,

In Pelze eingehüllt, läg, lauernd aufDes späten Frühlings lang ersehnte SonneAm Herde, auf des Rauches Wolken sinnend:

So lehrte mich der Franken trüg'risch Wort!

Wo sind die Heere all, die über michGen dich, du nord'sche Riesin, ausgezogen?

Wo sind die Feuerschlünde, wo die Adler,

Die auf den weiten Feldern deines ReichsDen Sieg des Erderobcrers im AntlitzDes ernsten Nordsterns kühn verkünden sollten?

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