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P a n t a l o n.
O, Sie verstehen mich ganz! Im Gefolge der norwegischenPrinzessin befand sich ein Edelmann, ein vortrefflicher Mann,so eine Art von Poet, eine Art von Hofgelehrten; dem Fürstengefiel er nicht, er ward ihm ein Gegenstand der Eifersucht, undverschwand, der Teufel weiß wie?
T a r t a g l i a.
Also ein Hexenmeister?
P antaten.
Ei behüte! Gott weiß, wie er verschwand. Der erstgeborneSohn des Fürsten ward ausgesetzt — der Fürst wollte ihn nichtanerkennen. Der Fürstin schlug das Klima entweder zu viel,oder zu wenig an; sie war immer krank, und gebar nach zehntraurigen Jahren eine Tochter. Sie starb in der Niederkunft,und auch dieses Kind ging verloren, sie soll es aus Furcht vorder Eifersucht ihres Gatten selbst weggegeben haben; doch kannich mir schmeicheln, es aus der ersten Hand weinen gehört zuhaben.
Tartaglia.
O, Sie glücklicher Mann!
Pantalan.
Der Fürst konnte seine Tochter nicht auffinden, und waralso ohne Succession. s
Tartaglia.
Hier succedire ich! — Der verstorbene Herzog von Samar-kand suchte um die Succession für seine beiden Kinder an, undschickte seinen General Rinaldo mit einem Gesandtschaftsgefolge,das einer Belagerungs-Armee wie zwei Tropfen Wasser glich.
Pantalan.
Und sich auch völlig so betrug. Unser Fürst starb währendder Belagerung; Rinaldo zog muthig ein; die Bürger schimpftenihn Findelkind, was er auch sein soll. Dies mußte ihm wurmen.