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T a rt a g li a.
Stellen Sie sich vor, unser Herzog soll, wie man sagt,einer schönen, jungen Bettlerin gefolgt sein, die sich jetzt mitihrem blinden Vater, der nicht sehen kann, und einem lahmenKinde, welches nicht gehen kann, hier aufhält.
P a n t a l o n.
Und unsre Herzogin hat man seit ihrer Uebernahme desReichs nur selten, und immer traurig gesehen. Seit mehrerenMonaten aber ist sie ganz verschwunden. Man flüstert sich indie Ohren, sie suche Rinaldo, den Feldherrn ihres verstorbenenVaters, auf, den sie heftig liebt, und der, wie bekannt, hier imKopfe nicht ganz solid sein soll.
T a r t a g l t a.
Sehen Sie, ich bin eben kein großer Historikus, sondernbloß Statistiker, welches ich Sie nicht mit Statist zu verwechselnbitte, dennoch gehe ich gern auf die Quellen; erzählen Sie, wieverhält sich das Ganze? Denn ich bin noch nicht lange amRuder, und Zeitungen haben wir gar keine bei uns.
P a n t a I o n.
Hier in Famagusta regierte ein strenger, eifersüchtiger Fürst,nebst seiner etwas fantastischen, melancholischen, vortrefflichenGemahlin, einer norwegischen Prinzessin.
T a r t a g l i a.
Norwegen? Wo liegt das?
P a n t a l o n.
Sie scherzen! Norwegen, — Norwegen — das liegt dortoben — dort — nun dort in der Gegend von Norwegen, mittendrinne.
T a r l a g l i a.
Ganz recht! mitten drinnen, nur weiter!