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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
136
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Äquilar.

Ihr könnt es schon, o schönes Fräulein, Ihr könnt michewig halten.

Melanit.

Seid ruhig, um Gottes willen! setzt Euch, lieber

Poncc (vor sich hin, immer gehalten).

Gerade ausgestreckt schläft sie, und denkt an Gespräche fürihren künft'gen Gatten o holdes Bild dein künft'gerGatte, er stirbt durch mich, oder ich durch ihn.

Isabclla.

Um's Himmels willen, welche Phantasien!

M e l a n i e.

Meiner ist ganz ruhig, ich lasse ihn los.

Äq »ilar.

Los? bei Gott, laßt mich nicht los, sonst werde ich einloser Vogel! wie seid Ihr doch so hold, und wär ich hundertMeilen von Euch, Ihr hieltet mich, seit ich Euch sah. Aber,ach, ein anderer Hunger bricht in mir hervor! (Er will sie

umarmen.)

Mclani c.

Um Gottes willen, Tante, er wird auch närrisch!Isabclla.

Halte ihn nur fest,entwischt.

daß er in der Raserei nicht

Itquilar (küßt sie).

O welcher Blitz, der rückwärts schlägt!

Melanit (läßt ihn los, läuft fort, Aquilar nach).

Jesus Jesus

P a n c e.

O Fernand, bleibe (Reißt sich los.)

Isabclla.

Da ist der Verwundete entwischt. (Läuft ab, schließt die Thüre zu.)