Druckschrift 
7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
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Vaters».

Du bist freilich schwarz genug, um eine Alltagsdame zuverdunkeln, und siehe, die Nachstellungen, mußt du wissen, sindNachstellungen; die Nacht ist keines Menschen Freund. Viel-leicht kannst du hier bleiben, du mußt dich aber noch ein paarMinuten verstecken. Es wird gleich ein Sarg heraus getragenwerden, und ein Todtengräbcr hinterdrein gehen, wenn der fortist, darfst du dich sehen lasten, schöne Trauer.

Valcria.

Ist Jemand gestorben?

Vaters».

Nein, es ist eigentlich vielmehr eine alte Schachtel, als einSarg, vielmehr eine alte Tante, die abreist, und vielmehr einGrobian, ein Todtärgerer, als ein Todtengräbcr, vielmehr eingrober Hausmeister, der sie begleitet, die werden nun bald fort-gehen, dann bin ich mit zwei jungen Fräulein allein, und dienehmen dich wohl an. Sieh, ich habe das Singen nöthig,denn ich habe sonst täglich meine Tochter singen hören. Dumußt aber ihre Lieder von mir lernen. Nun verstecke dich, ichhöre sie schon kommen. (Naicria verbirgt sich.) Es ist mir alswäre ich in der neuen Welt, auf einer Entdeckungsreise, dahabe ich nun einen schwarzen Siugevogel. Was abreist, sindNaturalien, die ich gleich nach Haus ins königliche Kabinettschicken muß, weil sie sich nicht lange halten. Wahrlich, dieTante ist schon sehr unscheinbar, und der Hausmeister kann sichauch nicht halten, denn er ist immer besoffen. Doch, das istder Weingeist um das Präparat.