Sechzehnter Austritt.
(Valerie's Wohnung.)
Valerie« (tritt ein).
Ich bin wie ein kleines Kind, das gern Alles bietet, wennes bitten hört, aber das Geben will es nicht begreifen; ichmöchte weinen, wenn ich denke, daß ich heute noch das Hausverlassen soll, es ist ganz mit mir zusammengewachsen, undich werde gar nichts zu sagen wissen in einem fremden Hause.
Siebzehnter Austritt.
Valeria.
Zhr seid so unruhig, Vater, was fehlt Euch nur? Ihrgingt so überall herum, sucht Ihr etwas? sagt mir's doch.Wenn Ihr nicht ruht, kann auch ich nicht zufrieden sein.
Valcrio.
Du gutes Kind, du hast sonst immer mein Glück gemacht,aber nun —
V a l e r i a.
O sprecht nicht von meiner Liebe, Vater, laßt mir dasallein, laßt sie ein Geheimniß sein vor Euch, da sie nichtfröhlich ist. Soll ich Euch etwas vorlesen? Kommt, setzt Euchin Euren Stuhl. (Sie rückt ihm den Lehnstuhl vor.)
VaIcrio.
Auch diesen treuen Sorgentheiler, auch diesen. (Setzt sich.)
V a I e r i a.
Ihr sprecht so beweglich, Vater, und so geheim, verbergtmir nichts.
iV a I c r i o.
Komme her, mein Kind, setze dich zu mir.
Valeria (setzt sich auf seinen Schooß).
Nun, Väterchen, sprich.