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Valcrio.
Sieh, in den langen Abenden, bald nach der Mutter Tod,da Porporino noch so einig mit dir war, hatte ich dich oft soauf dem Schooß, und du sangst mir Lieder von der Mutter,oder erzähltest, was du nur wußtest von ihr, da war ich sehrzufrieden und ruhig, du warst immer mein Glück allein.
V a l c r i a.
Das wird wohl wieder kommen, laßt nur meinem Herzenden Frieden kehren, und ich kann ja wohl noch jetzt singen:„Ich wollt ein Sträußlein binden,
Da kam die dunkle Nacht,
Kein Blnmlein war zu finden,
Sonst hätt' ich dir's gebracht.
Da flössen von den Wangen. Mir Thränen in den Klee,
Ein Blnmlein aufgegangenIch nun im Garten seh.
Das wollte ich dir brechenWohl in dem dunklen Klee,
Doch fing es an zu sprechen:
„Ach thue mir nicht weh!
„Sei freundlich in dem Herzen,
Betracht' dein eigen Leid,
Und lasse mich in SchmerzenNicht sterben vor der Zeit!"
Und HLtt's nicht so gesprochen,
Im Garten ganz allein,
So hätt' ich dir's gebrochen,
Nun aber darf's nicht sein.
Mein Schatz ist ausgeblieben,
Ich bin so ganz allein.
Im Lieben wohnt Betrüben,
Und kann nicht anders sein."
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