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7 (1852) Comoedien
Entstehung
Seite
54
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SL

Fclir.

Ich kann es nicht denken.

Poiice.

Siehst du, hättest du den Herrn Capitän noch länger alsAutomaten bestehen lassen, so könnte der noch allerlei erzählen,denn jetzt ist guter Rath theuer.

Siirmieiito.

Ich will versuchen, ob ich auch ohne Maske Euch Aufklä-rung geben kann. Es ist wunderbar, wie mich ein Zufall inalle Eure Geheimnisse führte. Der Hausmeister sagt allerdingsrecht. Vorige Nacht schlief ich in einem Gasthaus, und diezwei Damen hatten ein Zimmer dicht neben mir, eine dünneBretterwand trennte mich von ihnen. Die ältere Dame sprachviel von Gehorsam, aber Eure Geliebte desto mehr von Liebe,sie weinte und rührte mich. Pcrporino, der in demselbenWirthshaus eintraf, erzählte mir den andern Morgen, wer siegewesen seien. Es war mir sehr traurig zu hören sienannte Euren Namen oft in dieser Nacht und sagte: ohneEuch werde sie sterben!

c l i r.

O! das sieht ihr ähnlich, das war sie, ja, sie wird sterbenohne mich, und ohne sie auch ich!

P o n c c.

Ja, denn alle Menschen müssen sterben ohne sie, sonsthättest du noch alle zu Nebenbuhlern, die gern ewig lebten.

F c l i r.

Sie härmt sich ab und kann ohne mich nicht glücklich sein.O, rathet mir!

PoIIc c.

Höre, ich rathe dir, wenn sie ohne dich nicht glücklich seinkann, und vielleicht Lotterie-Zettel hat, sie ihr abzukaufen,damit sie gewinnt.