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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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da setzte er ihn nieder nnd sprach:Nächstens sollst du guteGesellschaft haben, ich will ausschreiben in alle Land, daß dueine Gesellschaft angelegt, und daß bei dir sieben freie Künsteda sitzen und ein Hütchen auf haben," auch zeigte er ihmeinen Keller, darin lag Commißbrod, Bier, Branntwein, Tabakund Pfeifen, der gute Bärenhäuter war froh und thät sich einGutes in solcher Buchkammer. Es währte nicht lang, so erhielter auch einen guten Zulauf, denn die aus dem Himmel vertrie-benen Thiere konnten des irdischen Lebens nicht mehr gewöhnen,und da damals die Welt voll Philister war, welchen die Bestiendie Nase zu hoch trugen, so kamen sie nach und nach alle zudem Bärenhäuter, und hatten sie da eine Gesellschaft zusammen,deren Spuren noch ewigen Tagen anhängen werden; auch sindin jener Zeit mancherlei Ausdrücke und Mores aufgekommen,z. B.:Ans dem Hunde sein, ein ochsiger Kerl, Kraß(von St. Oswald's Naben) einem einen Esel bohren," auch dieEselsohren" in den Büchern, dieledernen Hosen" n. s. w.;die Mäuse aber hüteten der Buchkammcr.

Alle diese Thierlcin hatten, wie oben gemeldet, den Gänsenbei ihrem Auszug einige Federn ausgernpft, und brachten siedadurch das Necensiren auf, weil sie mündlich nicht genug mitder Sprache fort konnten. Da sich die Anstalt sehr erweiterte,wurden auch manche ordinäre Wcltthicre zum Unterrichte gelassen,und ist sehr merkwürdig, daß dorten nicht allein die so verschie-denen Leseartcn, sondern sogar sehr viele Sprachen entstanden.Ich erwähne hier nur der böhmischen, wie ich cs in einer altenFuhrmannstasche mit goldenen Buchstaben beschrieben gelesen habe.

Eine Gans, eine Ente und eine Taube hatten bei demBärenhäuter absolvirt und r'eisten, ihre Testimonia in derTasche, nach Böhmen, allwo den Menschen dazumal die Sprachenoch ein böhmisches Dorf war, und winkten sie sich verständlichzu machen einander mit dem Schcncrthor. Als die drei nach