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Der Landsknecht sprach: „Gern, aber ich Hab ein Hasen-herz gefressen." Da.erwiederte der Teufel: „Aufs Herz kommt'snicht an, wenn die Haut nur gut ist;" indem brummte einBär in dem Walde, der Landsknecht erschrack sehr und zittertam ganzen Leibe; „da sieh," sprach er, „das ist meine Haut,eine Gänsehaut Hab ich übern ganzen Leib, ich muß mir's indem verdammten Gänsewein angesessen haben;" da kam derBär hervor, „schieß ihn vor den Kopf!" schrie der Teufel, demLandsknechte ging sein Haken leS und der gute Meister Bärburzelte um und um. „Ist er tedt?" fragte der Landsknecht.„Zieh ihm die Haut ab," sagte der Teufel, „du hast einer gutenHaut nethig, das soll deine Livrei sein. Wie ist dein Nam'?"„Bernhard," sprach der Landsknecht. „So taufe ich dich Bären-häuter, so sollst du mit allen deinen Nachkommen heißen." Nunzogen sie dem Bären die Haut ab und machten dem Landsknechteeinen Mantel daraus, und so wäre der erste Bärenhäuter zurWelt.
Dann sagte ihm sein Lehnsherr folgende Punkte: „DeineHaare und Bart darfst du weder kämpeln, noch selbige wie auchdie Nägel nie schneiden, die Nase nicht schmutzen, weder Hand,noch Fuß, noch Antlitz waschen, überhaupt was der Mensch nursäubern und putzen nennen mag, das . sei fern von dir; dieseHaut sei dein Bett und Kleid, und darfst du mir auch keinVaterunser beten; hingegen will ich dich mit Commißbrod, Bier,Tabak und Branntwein also versehen, daß du noch Kostgängerhalten kannst; nach den sieben Jahren aber, in deren jedem dueine von den sieben freien Künsten dir und Anderen durchsMaul ziehen magst, will ich einen solchen Kerl aus dir machen,daß du dich über dich selbst verwundern sollst." Der Landsknechtwar gar zufrieden, denn er hatte sich ohnedem nie gewaschennoch jemals gebetet. Somit nahm ihn der Teufel und führteihn von dannen in eine alte wüste Kirche auf dem Hundsrück,