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Frau Frohrifast an jeglichem einen Häring hangen, die wurdennach vielem Nathschlagen, weil sie viel Marter erlitten und mitSalz gar gedeihet worden, geduldet, so auch Sauet Martin'sGans, wie die lieben Gänse all, wegen mannigfaltigen Ver-diensten, und besonders der Schreibfedern wegen, welche denganzen papiernen Himmel entworfen, auch wurden sie. getröstetund auf doppelte Gage gesetzt, weil ihnen ein Loch in ihren
Himmel war gerissen worden, und ihnen die in Zorn und
Unmuth abziehenden Thicre ganze Flederwische ihrer Federnausgerissen und mitgenommen hatten. Also fand Sanct Petrusbei seiner Rückkunft von Warteiuweil durch seiner Geis unor-dentliche Gesinnung den ganzen Thiergarten verabschiedet, und
machten ihm die Heiligen noch Vorwürfe obendrein, und zog
er darum auf eine Zeitlang von dannen, bis die Sache zurRuhe gekommen.
Auf solcher Reise traf er den guten Landsknecht, und dasie Beide von milden Gaben lebten, so machten sie den Vertrag,was sie erbettelt mit einander zu theilen; da sie nun an einemAbend im Wirthshause sich ihre Beute vorzeigten, hatte derLandsknecht einen Hasen, Peter aber drei Goldgulden gewonnen;der Hase ward an den Spieß gesteckt, und der Landsknechtverrichtete was des Koches Sache ist, Sanct Peter aber suchteseine drei Goldgulden, die in kleiner Scheidemünze waren,auseinander, der Landsknecht aber konnte es nicht erwarten,und fraß derweil des Hasen Herz und Leber zum voraus auf;da nun der Hase gebraten war und aufgetrageu, zerlegte ihnSanct Peter in zwei gleiche Theile, aber das Herz war nichtda, auch fehlte die Leber, da schwur der Landsknecht hoch undtheuer, daß er sie nicht gegessen habe; Sanct Peter glaubt's, undmachte nun aus seinen drei Goldgulden drei Haufen. „Für wensoll der dritte Haufen?" fragte der Landsknecht; „für den, derdas Hasenherz gestohlen," sagte Sanct Petrus. Da strich der