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Nr. 6 halte ich für die Frau des philosophirendenPhilisters, sie erscheint als ein wahres Cornucopiä von jungenPhilistern, sie ist ein Wnnderbaum, der nach oben und untenausschlägt, sie steht vor uns, wie ein Kaninchenbau, wie eineAmsterdamer Iudengasse, wie ein Findelhaus, wie ein Bienen-stock, kurz sie ist ein sehr belebtes Frauenzimmer, und wennsie nicht die gute Mutter, und das Markcdenterzelt, und dieMützentrophäe, und die Wachstube eines ehemaligen heiligenrömischen Reichs-Kreis-Grenadier-Bataillons ist, so könnte siedoch das wohlinventirte Schild eines Kuhschnappler Nachtmntzen-Fabrikantcn sein; wie leicht wären ihre Arme noch als Wage-balken einzurichten, so daß sie auch als Stadtwage dienenkönnte, auf ihrer Schürze aber hat sie ein Schild ihres eigenenInhalts, ein dreidrähtiges Philister -- Embryon; bereits mitMützen und Stiefeln und Tabakspfeifen versehen, erwartensie eben nicht besonders das Tageslicht, sondern wären ganzzufrieden, wenn sie so bequem in dieser Mutterloge fortlebenkönnten, das einzige Fatale ist, daß sie keine Zeitungen undJournale hercinbekommen. Ziehen wir eine Perpendiknlarliniemitten durch diese Philisterin, so sehen wir, daß sie sich in zweiHumore theilt, und daß das Mittelblatt des EmbryonischenKleeblatts ihr indifferenter Jndifferenzpunkt ist; zu ihrer Linkensind alle die lieben Kleinen behaglich, zufrieden und bequem, sierauchen mit Papa und dem gesunden Menschenverstände Nr. 11ihr Pfeifchen in Ruhe, und die Mutter hebt eine ordinäreeingesteckte weiße Philistcrmütze Nr. 9 über obgemeldetem Ver-stände schwebend und spricht zu ihrem Manne: „So bist du,mein Lieber, wenn du nicht philosophirst!" mit ihrer rechtenHand aber hält sie eine ditto Mütze Nr. 8 auseinandergezogenüber einen Barometer, Nr. 10, der ihre Temperatur angebeusoll und sagt: „So, mein lieber Gemahl, sind Sie, wenn SiePhilosophien!" Wir sehen nun auf dieser Seite die jungen