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schwimmen, und die Hände nach den Wolken strecken, die
wie Schiffe über ihnen dahinstreichen, diesen Flugträumendcnund Fliehenden im Traume, vor dem Scheusal der Philisterei,denen aber das Federbett ängstigend über den Füßen liegt,
und über den Flügeln, diesen sind die dichtenden Philister,welche man auch Schmorer nennen kann, am gefährlichsten.
Schmorer nenne ich sic, weil sie nicht gesotten und nichtgebraten sind, und zwischen Tag und Nacht, zwischen den
Mäusen und Vögeln liegen; die Helden ihrer Asfektaticnsind gewöhnlich Don Carlos, Carl Moor, Fiesko, der Mcnschen-hasser und Rener, und ist meist der Schauspieler, der dieseRollen spielt, etwas ein Schmorer; sie sind jene Philister,die den Hut auf ein Ohr setzen, nnd mit einem edelhaftengeschwollenen Ekelmuth in den Sonnenuntergang schauen; siehaben eine klebrichte Schwärmerei, eine nasenrümpfende, stirn-faltende Weltverachtung, und es fehlt nicht viel, so spuckensie sich selbst ans den Stiefel, um sich vor sich selbst zu dcmü-thigen. Sie traben, so lange es geht, mit der neuestenAesthetik mit, und würgen das Zeug aus Hoffart ungekauthinunter, je gröber sich ihr Autor brocken läßt, je heftigerwürgt sie der Bissen, und je größer ist der Genuß, drumlieben sie den herrlichen Schiller vorzüglich, weil sie seinesentenziöse reflcctirende Diction in lauter Stammbuchstückchenzerknicken und verschlingen können; sie schlürfen dann etwasMathisane oder Ossianische Pnnschlauge nach, und sogehen sie in den Kosegarten spazieren, und sprechen miteiner ekelsüßcn Miene: „Horch, wie orgelt und brauset die
Aeolsharfe der Schöpfung!" Doch eigentlich orgelt nnd brausetihr Magen nur, der das ekle Mixpickle nicht vertragen'will.Aber nun fliehe, gute Nabettc, die ihre Blumen begießt, derKerl ist zwar kein Roquairol, aber elender noch; eö ist keineSeidenraupe, die dich umspinnen will, denn die hat doch noch