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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
Seite
436
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Philisters, der etwas von einem einschlummcrnden Memnon hat,ans ägyptischen Ursprung, sowie auch der gänzliche Mangel anAnatcmie, da die Aegypter wegen der Hochachtung gegen dieLeichname diese Erkenntniß nicht erreichen konnten; ja die Bal-samirer selbst waren froh bei ihnen, wenn sie ihr BischenBeisuß glücklich,in den Leichnam hineingeschobcn hatten, undmachten sich eiligst davon, um nicht von den Anverwandten desVerstorbenen mißhandelt zu werden.

Wenn ich noch dazu bedenke, daß Philister und JudenAegypten bewohnt, so wird meine Vermuthung nicht wenigbestärkt; gegen die Einwendung, daß Tabakspfeifen hier Vor-kommen, wende ich wieder ein, cs können dies ursprünglichsolche Stäbe gewesen sein, wie wir sie oben mit einem Bogel-kopfe bei manchen ägyptischen Statuen bemerken, und welchehier von einem modernen Restaurator in Tabakspfeifen verphi-listert worden. Für die Möglichkeit, daß trotz der Hosenvorliegende Abbildungen doch aus dem Alterthume herrührenkönnen, ist die Erfahrung, daß, wie an komischen und tragischentheatralischen, auch an phrygischen Figuren, und bei der ägyp-tischen Cybele und Isis und bei Abbildungen barbarischerVölker lange enge Acrmcl gefunden werden, ebenso die Hosenbei den Figuren der letzteren und der komischen Personen inMarmor verkommen, da die Hosen des Wohlstandes wegen aufdem Theater eingeführt waren, auch meldet Herodianus b. 4.Kap. 24.: Caracalla habe seine Beinkleider vop den Schenkelnheruntcrgezogen, da er seine Nothdurft verrichten wollen undvon Martialis ermordet worden, welches alles ferner zu unter-suchen ich den Antiquaren überlasse und mich begnüge, dieseAbbildung so zu beschreiben, wie sie in Bezug auf vorliegendeAbhandlung erscheint.

Nr. 1. Stellt die parodische Kehrseite eines abstrahirendenSelbstbeschauers dar. Alle irdischen Aermel und Ueberzüge