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kommen. Wellner nahm die Summe an, und wünschte auch,daß ihn Marie lieben möge. —
Auch dies fand sich. Godwi war mehr um sie, er hatteihren Vater gerettet, sie war ihm dankbar, es kamen Briefe,Joseph sei todt, sie war sehr traurig, und dem Vater war esdie letzte Erfahrung; er ward krank, und wünschte Mariennoch bei seinem Leben mit Godwi verbunden zu sehen, siereichte ihm die Hand, es war an derselben Stelle, wo er sieeinst Josephen versprochen hatte — bald darauf starb er. —Godwi besaß nun die ganze Handlung und führte sie
unter Wellner's Firma fort. Marie war nicht glücklich undnicht unglücklich mit ihm, aber sie liebte ihn nicht — sie liebteimmer nur Josephen. —
Abends ging sie oft mit ihrem kleinen Sohn auf demArm am Hafen allein spazieren, und sah noch dahinaus, woihr lieber Joseph hingefahren war, und weinte.
Als sie auch einmal so da ging, kam ein Schiff gefahren,vorn auf dem äußersten Rande stand ein Mann, der aussahwie Joseph; er hatte ein Fernrohr in der Hand, und sah nachihr und winkte mit einem Tuche, sie bebte und trat ganz
hervor an das äußerste Ende des Ufers, so daß der Knabesie bang um den Hals faßte. >—
Der Mann sprang in ein Boot und kam näher, ach, ersah immer aus wie Joseph! Er rief laut: „Marie, Marie!"
Es war Joseph's Stimme, es war Joseph selbst, und er
sah, wie Marie die Arme nach ihm ausstreckte, wie ihr Kind
und sie in die See stürzte. —
Joseph wurde gerettet, das Kind wurde gerettet, aberMarie war todt.
Godwi nahm den Knaben und floh, Joseph blieb krankzurück, er litt sehr an seinem Verstand. Als er genas, erzählteman ihm, daß Marie verheirathet gewesen. Dies brachte ihn