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Aach Briefen fragte. Diesen Leiden Menschen war alles zerstört,was sie mit der Zukunft verband, und sie erschracken vor jedemStundeuschlag.
Marie war Wohl noch trauriger als Wcllner, doch verstecktesie ihren Schmerz und suchte ihn zu erheitern. — Anucnciatenwieder zu finden, gaben sie die Hoffnung beinahe auf — undauch der Gedanke an Joseph ward schon dunkler und trauriger.— Wenn Wcllner in den Handlungsbüchern blätterte und sah,wo er geschrieben hatte, kamen ihm oft die Thränen in dieAugen.
Es war nun schon beinahe anderthalb Jahre, daß Josephnicht geschrieben hatte, als Godwi, *) ein Engländer, der Sohneiner reichen Handlung, nach dem Wohnorte Welluer's kam.Er war ein schöner feiner Mann, von seiner Familie mit einemCredit empfohlen, der beinahe Welluer's Vermögen überstieg,und dabei sehr einfach und ernst bei all seiner Freimüthigkeit;er gefiel diesem sehr Wohl, und auch er befand sich gut beiWcllnern und Marien, und brachte seine meiste Zeit beiihnen zu.
Er wußte sich bald ihres Vertrauens zu bemustern, undzog nach einiger Zeit ganz ins Haus. Marie war ihm gut,und er liebte sie schon sehr; — doch war es nicht zum Geständnißgekommen, weil er zu oft Zeuge ihrer schmerzlichen Erinnerungan Joseph gewesen war. —
In Wcllnern regte sich oft das Gefühl, daß er nicht^mehrlange leben würde, dann sah er mit Trauer auf Marien, undsehnte sich heftiger nach Josephen; — aber dieser blieb aus,und alle Nachricht von ihm.
') Der Vater des Unsrigeu.