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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
Seite
276
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D riII g iII w a Ir c.

Aber Ritter, wie magst du einen Armen in deineherrliche Schatzkammer führen, daß er seine Armuth rechtempfinde? O, wie ich ihn hasse, den Mann, der mir meinKleinod geraubt hat; und vielleicht ist es nicht einmal glück-lich, das holdselige Weib, mit ihm."

M lirgot.

Mein König, ist dies Weib so herrlich, so konnte sienur einen Herrlichen lieben. Aber ich will ihn aufsuchenund dir ein Bote deiner Ruhe werden; dann aber nimm einWeib, das deiner werth ist."

Dring IIIIII aide-

Das will ich! Hier hast du meine Hand, und mit ihrmein Versprechen."

Nun brachte der Ritter den König in seinen Palast, setztesich mit der Laute zu den Füßen seines Lagers nieder, undsang ihm freundliche Lieder bis er eingeschlummert war.

Viertes Kapitel.

Wie wieder eine Versammlung gehalten, und die Weite festgesetzt winde.

Am andern Morgen stand schon früh der Herold Dringin-walde's auf dem Altane des Schlosses. Sein schimmerndesGewand blitzte in der ausgehenden Sonne und seine HellenTrompetenstöße schmetterten von den Marmorsäulen zurück undkündigten den Rittern eine außerordentliche Versammlung an.Es regte sich Alles im Hofe; die Rosse wurden geschmückt, und