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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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Fremde Ritter kamen weiteZu der Hochzeit, muntre FreudeZog da über Berg' und Thal;

Harfner, Tänzer, RitterspieleRegten sich: ein froh GewnhleUns umgäbe allzumal.

Und da noch im hohen SaaleJubelten die frohen Zecher,

Hatt' ich längst mein Weib im Arme,Trank der Liebe süßen Becher.

Monde zwölf in allen EilenTHLt bei uns zu Goren weilenEine muntre, trnnkne Zeit;

Bis mein alter Ohm gerittenKam, mich inniglich zu bitten,

Daß ich end' die Herrlichkeit.

Willst du ewig denn nur tanzen?Sprach er schmälend mir entgegen.Willst in weiche Lust versinken,Nimmer deine Waffen regen?

Hat mich endlich gar bewogen,

Daß ich zu dir hergezogen,

Wo du Ehr' und Ruhmes vollHof hältst, um dir deine EhrenMit den Thaten zu vermehren,

Die mir Gott verleihen soll.

Als ich von dem Weibe schiede,

Hat sie enge mich umfangen,

Und der Trennung bittre ThräneuFlossen auf die zarten Wangen.

Von den Lippen drangen Schwüre,

Küsse, Seufzer enden schiereUnser Scheiden nimmermehr.

Aann sprach sie mit leisem Beben: