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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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den andern Kindern auf der Erde sitzen müssen. Mehr alsdrei Dutzend Personen waren gerade noch übrig, und diesewaren auch richtig in eben so viele gesunde, vergnügte Kinderverwandelt, die auf einem schönen, blumigen Grasplätzchen amRand eines Kornfeldes um den Hahn Alektrpo hcrumsaßen, derihnen die Geschichte erzählte, die ein altes Mährchen war,welches er in seiner Kindheit von einem italienischen Choco-lademacher gehört, und um das sie ihn schon lange gequälthatten. Als er nun eben fertig war, kam das Beste zuletzt,nicht die Puppe, sondern nur die allcrschönste Kunstsigur warin eine wohl approbirte Gouvernante verwandelt und trippeltemit einem Präsentirteller, worauf ein großer, schon getheilterKuchen lag, mitten unter die Kinder und ließ sich auf ein Knienieder und setzte den Kuchen auf den Nasen zwischen die Kinder.Da war der Jubel allgemein, die Kinder drängten sich um sie,umarmten sie, schmeichelten ihr, setzten ihr Kränze auf, machtenMusik, schrien Vivat, und jedes that nach seiner Art, geselltoder einsam; es waren auch Kinder da, die schliefen, diegähnten, die aufwachten, die sich neckten, versteckten, liebkosten,Kränzchen aufsetzten. Sie hatten ihre Lämmchen, Hündchen,Vögelchen u. s. w. bei sich.

Unter allen diesen lustigen Kindern saß Eines ein wenigabgesondert, etwas ernsthafter auf einem Kittderstühlchen, eshatte ein großes Buch unter dem Arm, ein Schmetterling lebteund starb ihm auf dem Händchen. Es schien ein bischen tief-sinnig, wie träumend, als sei es einmal eine sehr große breiteFigur gewesen und könnte sich noch nicht in Alles recht finden.Ein Knabe auf dem Steckenpferde wollte es vorwärts reißen,wodurch es sich noch mehr zusammennahm. Es sah auf denKuchen hin, auf welchem seine Voreltern, als Hollundermännchenum eine Puppe herumpurzelten. Es lächelte kaum, denn eshörte in der Ferne die ernsten Psalmen des Schnitters, es