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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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des Windes und des Wetters, welche cs auch in Jahr und Tagmit Gras und Kraut und Moos und Epheu und Büschen undBäumen so reichlich austapezirtcn, daß cs ein rechtes Paradiesaller Waldvögelein und anderen Wildpretts ward. Er selbstzog nach Gelnhausen, und nahm die Stelle eines Erb-Hühnerund Fasanenministers bei dem dortigen König an. Sein Sohntrat nach ihm in dieselbe Stelle, und nach dessen Absterbenunser Gockel, der gewiß auch als Hühnerminister mit Todabgegangen wäre, wenn ihn nicht sein Menschen- oder vielmehrHühnergefühl gezwungen hätte, noch lebendig von GelnhausenAbschied zu nehmen. Dieses aber ging folgendermaßen zu:

Der König Eifrasius von Gelnhausen überließ sich derLeidenschaft des Eieressens so unmäßig, daß keine Brut Hühnermehr aufkommen konnte. Dies war gegen den Eid Gockel's undgegen das Landesgesetz, Artikel Hühnerzucht. Gockel machte eineallerunterthänigste vergebliche Vorstellung nach der andern. Eifra-sius errichtete den rührenden Eierorden verschiedener Grade undließ von seinem Leibredner eine Rede dabei halten, die einerSchmeichelei so ähnlich sah, wie ein Ei dem andern. Er sagte:Eifrasius esse nur allein so viele Eier, um die Hühner zuvermindern, damit die Franzosen nicht ins Land kämen." Dabeimachte er bekannt, daß man künftig nicht Zhro Majestät, sondernIhre Eießtät König Eifrasius sagen solle und vieles Aehnliche.Auch wußte er sehr viele hinreißende Stellen großer Dichter inseiner Rede anzubringen, z. B.:

Ein Huhn und ein Hahn,

Meine Rede geht an;

Eine Kuh und ein Kalb,

Meine Rede ist halb;

Eine Katze und eine Maus,

Meine Rede ist aus!

und Weiter