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5 (1852) Der kleinen Schriften zweiter Theil
Entstehung
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einzige Raum in dem alten Schlosse, der noch bewohnbar unterDach und Fach stand.

Zu Olim's Zeiten, wo Dieses und Jenes geschehen ist, wardieses Schloß eines der herrlichsten und deutlichsten in ganzDeutschland; aber die Franzosen haben es so übel mitgenommen,daß sie es recht abscheulich zurückließen. Ihr König Hahuri hattegesagt:Jeder Franzose solle Sonntags ein Huhn, und wennkeines zu haben sei, ein Hinkel in den Topf stecken und sicheine Suppe kochen." Darauf hielten sie streng, und sahen sichüberall um, wie jeder zu seinem Huhne kommen könne. Als sienun zu Hause mit den Hühnern fertig waren, machten sie nichtviel Federlesens und hatten bald mit diesem, bald mit jenemNachbarn ein Hühnchen zu pflücken. Sie sahen die Landkartewie einen Speisezettel an, wo etwas von Henne, Huhn oderHahn stand, das strichen sie mit rother Tinte an und gingenmit Küchenmesser und Bratspieß darauf los. So gingen sieüber den Hanebach, steckten Groß- und Kleinhüningen in denTopf, und kamen dann auch bis in das Hanauer Land. Als sienun Gockelsruh, das herrliche Schloß der Raugrafen von Hanau,im Walde fanden, wo damals der Großvater Gockel's wohnte,statuirten sie ein Exempel, schnitten allen Hühnern die Hälseab, steckten sie in den Topf und den rothen Hahn auf dasDach, das heißt, sie machten ein so gutes Feuerchen unter denTopf, daß die lichte Lohe zum Dache herausschlug und Gockels-ruh darüber verbrannte. Dann gingen sie weiter nach Hüne-feld und Hunhaun und sind noch lang unterwegs geblieben.

Als sie abgespeist hatten, ging Gockel's Großvater, der mitseiner Familie und dem Stamm-, Erb - und Wappen-Hahnund Hinkel im Walde versteckt gewesen, um das Desert zubesehen, es war eine Wüste. Nichts war ihm geblieben, erkonnte sein Schloß nicht mehr Herstellen und übergab cs dahergratis an die Verschönerungs-Commission der vier Jahrszeiten,