Druckschrift 
3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
381
Einzelbild herunterladen
 

Schimmernd durch die Kammer schweiftDann der Geist, und spricht:GelungenIst dir's, Apo, aufzupntzenDeine Stube zum Besuche!"

An dem goldncn WebcrstuhleSitzet Apo, und die SpuleTreibt er hin durch hell und dunkel,

Webt des Geistes Flügel ein.

Samael, ich webe fein,"

Spricht er,nun erst ist's.gelungen,

Da dich Schelm ich fest gebunden,

Nun entflieht mir nicht die Stunde!"

Listig hast du mich bezwungen,"

Spricht der Geist, und nimmt die Spule,Web' ich Alles dir zum Wunsche,

Läßt du dann mich wieder frei?"

Webe bis zum Hahnenschrei!

Ist dir dann das Werk gelungen,

Ist Biondette mir errungen,

Dann sei Freiheit dir bedungen!"

Apo, zähme deine Zunge," .

Spricht der Geist,du mußt verstummen!Auf die Spule sich, und thueWas dir mein-Gewebe zeigt!"