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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
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Und vertraut ihm Kosme's LeidenUnd der letzten Nächte Qual,

Bittet ihn, sie zu begleitenIn das stille Thränenthal.

Deine Schuld, mein Kind, zu büßen,"Sprach Benone,ist genug,

Folgst du fromm mit bloßen FüßenNosarosen's Leichenzng!

Meliere wird dich leiten.

Wenn die Erde sie umschließt,

Will ich dich in's Thal begleiten,

Wo den Vater du verließest!"

Ruhig hört sie ihn und weinet,

Da erließ er ihr die Schuld:

Friede, Herz! die Sonne scheinet,"Sprach er,fühl des Himmels Huld!"

Nun verläßt sie die Kapelle.

An des Weihbrunn's MarmorrandSteht Meliore bei der Schwelle,

Segen reicht ihr seine Hand.

Abermals die beiden NonnenSieht sie stehn mit tiefem Blick,

Und sie bebt vom WeihebronnenIn erneuter Angst zurück.