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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
373
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Daß die Wunde er empfangenZeigt' und fühlte seine Brust,

Was sonst über ihn ergangenWar ihm Angst-verwirrte Lust.

Und Bcnonc hört mit Schauer-Seiner bangen Worte Hast,

Bis die Thränen seiner TrauerLindern seines Herzens Last.

Als der Jüngling lang gewcinet,

Da erließ er ihm die Schuld:

Friede, Herz! die Sonne scheinet,"Sprach er,fühl des Himmels Huld!"

Und zur andern Seite beugetRosablanka nun das Knie,

Spricht:Das Ohr, o Vater, neigetEiner armen Sünd'rin hie!"

Sie bekennt ihm die VerirrungIhrer Sinne im Gebet,

Wie in seltsamer VerwirrungSie seit manchen Tagen geht;

Wie sie in Biondetten's KammerHeut Verwüstung fand und Schmerz;Also zeiget sie voll JammerIhm das eigne kranke Herz,