Daß die Wunde er empfangenZeigt' und fühlte seine Brust,
Was sonst über ihn ergangenWar ihm Angst-verwirrte Lust.
Und Bcnonc hört mit Schauer-Seiner bangen Worte Hast,
Bis die Thränen seiner TrauerLindern seines Herzens Last.
Als der Jüngling lang gewcinet,
Da erließ er ihm die Schuld:
„Friede, Herz! die Sonne scheinet,"Sprach er, „fühl des Himmels Huld!"
Und zur andern Seite beugetRosablanka nun das Knie,
Spricht: „Das Ohr, o Vater, neigetEiner armen Sünd'rin hie!" —
Sie bekennt ihm die VerirrungIhrer Sinne im Gebet,
Wie in seltsamer VerwirrungSie seit manchen Tagen geht;
Wie sie in Biondetten's KammerHeut Verwüstung fand und Schmerz;Also zeiget sie voll JammerIhm das eigne kranke Herz,