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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Und die Lämmer ruhig schauenVon der steilen Felsenbrust,

Lassen sich das Vließ bethauenVon des Wasserfalles Lust.

Denn es waltet ein Vertrauen,Und der Hirtin frommes LiedTönet durch die sel'gen Auen,

Bis die Sonne niederzieht:

Solcher Schreck traf Nosablanken,Solche Ruh' hat sie erguickt,

Als aus irdischen GedankenSie ein tief Gebet entrückt.

Als sie wieder sich gefundenWar schon einsam der Altar,

Und Meliere zeigt die WundenSeines Herzens beichtend dar.

An dem Beichtstuhl kniet Meliore,In der kleinen Sacristei,

Und bekennt des Priesters OhreWelcher Sund' er schuldig sei.

Und erzählt ihm die GeschichteDieser wunderbaren Nacht,

Die in einem TraumgesichteZn Biondetten ihn gebracht.