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Und die Hirtin tritt in's FreieVon den Lämmern bang umdrängt,Sieht wie eine neue WeiheFels und Thal und Quell empfängt;
Wie der Quell von FelsengipfelnStürzt und springt und wieder springt.In der Schluchten TaunenwipfelnSich, ein kühner Jüngling, schwingt;
Wie der Wald sich ihm erbicgetUnd in manchen Arm ihn flicht,
Oder wie er stürmisch siegetUnd die Zweige nicderbricht.
Und wie heil'ge SonncnblickeBauen in dem WasserschaumEine Regenbogenbrücke;
Friede sinket in den Traum.
Und der Adler, den dem NesteWild entstürzt die neue Fluth,Staunend ob dem heil'gen FesteSchwebend über'm Bogen ruht.
Und es scheut ihn nicht die Taube,Segelt ans dem Felsenspalt,
Denn ein wunderbarer GlaubeThuet aller Welt Gewalt!
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