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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
355
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Und cs gehet NosablankeDurch das rvm'sche Thor herein,.Eine Kerze trägt die SchlankeUnd ein Kännlein Opferwein.

Als sie an des Altars StufenVor Biondetten's Wohnung steht.Will die Tänzerin sie rufen,

Daß sie mit zur Kirche geht.

Aber wie wird sie betroffen!

An dem kleinen, stillen Haus,Steht die Thüre nächtlich offen:Ging so früh die Jungfrau ans?

Nein, dann hätte sie geschlossenEhrbar hinter sich das Thor.

Und nun steigt sie unverdrossenZu der Kammer leis' empor.

Und sie findet ganz zerrückekDieser Stube Ebenmaß,

An der Erde lag zerstücketManche Urne, manches Glas,.

Blumen, Federn bunt zerstreuetUnd Gewänder hie und da,

Daß, was gestern sie erfreuet,Heute sie mit Schrecken sah.