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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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Aber was da ewig stehetSündcnlos im Schaffen Gottes,

Kann sich nur in ihm bewegen,

Ist ein Freud- und Leidenloses.

Sieh, der göttliche Geselle,

Phosphoros, der Held des Morgens,Funkelt von des Himmels SchwelleNuhig in den Garten Kosme's.

Und im Morgenwind bewegetTräumen still des Gartens Rosen,

Doch die Hütte ist voll Elend,lind sie ist ein Haus der Sorgen.

Rosablanka sitzt in ThränenAn dem Bett des kranken Kosme,

Den ein leiser Schlummer decketNur von Seufzern unterbrechen.

Und sein müdes Haupt erhebetNun der Alte zu der Tochter,

Spricht:Mein Kind, jetzt mußt du gehenZu der Messe in das Kloster!"

Vater, lasset hier mich betenZum allgegenwärt'gen Gotte,

Daß ich eurer Krankheit pflege,

Fern Lin ich um euch in Sorgen!"