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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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Auf der Stadt-bcsä'ten ErdeSähest du die Menschen morden;

In den Thälcrn, auf den BergenSähest du die Sünde wohnen;

In des Klosters enger Zelle,

In dem gleichen Thun des Dorfes,In des Marktes regem Leben,

Im erstarrten Thun des Schlosses:

Wo du deine Strahlen senkestFindest du ein Herz gebrochen,Findest du ein Werk des Bösen,Findest du ein Kind des Todes.

Und wer seine Blicke lenkteZu dir flehend hin nach oben,

Wäre trunken ganz von Thränen,Wäre dürstend nach dem Tröste.

Doch du würdest dich nicht wenden,Strahltest ruhig Gott zum Lobe,Wollte untergehn die Erde,

Wollten auferstchn die Todten.

Was hier klaget muß vergehen,Schmerz und Sünde sind des Todes,Und die Leiden thun nur wehe,

Weil sie sterblich sind geboren.