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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Armes Kind, ich kann genesenNur in einem sel'gcn Tode,

Mich kann nur vom Schmerz erlösenBlut des eingcborncn Sohnes!"

Vater, schrecklich ist gewesenEuer finstrer Arzt Apone,

Und ich muß noch Kräuter lesen,

Die er alle hat verordnet!"

Kind, hast alle du gehöret,

Die er zu mir sprach, die Worte;

Sie zerschnitten mir die SeeleWie viel hundert gift'ge Dolche!"

Das, was ich davon gehöret,

Ich doch nicht verstehen konnte:Kosmc, was dein Herz verzehret,Sprach er, ist die Härte Gottes!

Kräftig hast dn einst dem Leben,

Was des Todes ist, geopfert,

Und nun opferst dn das Leben,

Das dir übrig bleibt, dem Tode!

Du treibst hier ein thöricht Wesen,Machst zur Närrin deine Tochter,

Und die Löcher deiner SeeleWillst du mit der ihren stopfen!